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Ritter-Sport-Chef musste naschen

06.07.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Eine eigene Schokoladenfabrik – das wär’s. Der kleine Alfred hatte genau das. Denn sein Opa stellte Schokolade her, Ritter-Schokolade . Trotzdem nützte das Alfred nicht viel. Denn seine Familie passte genau auf, dass er nicht zu viel naschte. Doch Alfred hatte Glück. „. . . an der Grundschule fand der Schularzt, dass ich zu dünn sei. Unser Hausarzt riet meinen Eltern, mir jeden Tag Schokolade zu essen zu geben. Danach ging es mir viel besser.“

Alfred T. Ritter, der Vorsitzende der Geschäftsführung des Schokoladenherstellers „Ritter-Sport“, in der Firmenzentrale in Waldenbuch vor einem Regal mit Schokoladentafeln. Foto: Marijan Murat

Das ist schon sehr viele Jahre her. Bei seinen Kindern war er später nicht so streng wie seine Eltern erst. Denn Alfred T. Ritter wurde später selbst Chef der Schokoladenfirma. Er ist inzwischen 59 Jahre alt.

In diesen Tagen feiert die Ritter-Schokolade eine Art Geburtstag. Vor 100 Jahren wurde die Firma gegründet. Heute sieht sie aus wie ein Viereck. Diese Form dachte sich die Oma von Alfred T. Ritter aus, berichtet die Firma. Ihr kam die Idee wohl auf dem Weg zu einem Fußballplatz. Besucher hatten sich für die Halbzeit Schokolade in die Taschen gesteckt. „Die Tafeln haben immer oben rausgeschaut und sind leicht zerbrochen“, erzählte Alfred T. Ritter. „Meine Großmutter wollte eine Tafel machen, die ins Sportjackett passt.“

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