Paulas Nachrichten

Reporterin Paula hat Kinder befragt

22.09.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hallo, liebe Kinder,

Paula schaute sich bei den Weltkindertagen auch den Stand der Schulsozialarbeiter an: Hier konnten die Kinder Tischtennisbälle in verschiedene Röhren werfen und damit zeigen, ob sie viel, kaum oder keine Freizeit haben. Fotos: Holzwarth

in dieser Woche war ich ganz aufgeregt. Denn ich hatte einen richtigen Termin als Zeitungsreporter, äh, als Zeitungsente, na ja, ihr wisst schon, als beides irgendwie . . .

Auch von Kari (im Bild mit Bruder Camillo) ließ sich Paula nicht das Schnattern verbieten.

Ich habe mich richtig darauf gefreut. Also, zumindest so am Anfang. Als mir der Andreas den Termin gegeben hat. Er hat gesagt: „Meine liebe Zeitungsente, du gehst als Reporterin am Donnerstag um 15 Uhr zum Stadtmuseum in Nürtingen. Dort finden die Weltkindertage statt. Da sind viele Kinder. Die können dort spielen und basteln – und sehr viele interessante Dinge erleben. Du sollst dich da mit den Kindern unterhalten. Frage sie doch bitte, wie viel Freizeit sie haben. Und ob sie damit zufrieden sind. Dann können wir in der Zeitung darüber berichten.“

Dann kam der Tag mit dem Termin immer näher. Morgens hat dann der Andreas gesagt: „Na, Paula, freust du dich auf den Termin?“

Emilia aus Oberensingen verlor ihr Herz an Paula (links) – auf dem Bild rechts berichten Irma (rechts) und Schwester Daphne über ihre Freizeit.

Ich habe gemeint: „Ja, na ja, schon, aber ich habe ja so etwas noch nicht so oft gemacht. Was ist, wenn die Kinder gar nicht mit mir sprechen wollen? Oder wenn die viel zu schnell und viel zu viel erzählen? Dann . . .“

Reporter Andreas half Paula bei Interviews.

„Ach“, hat der Andreas gesagt, „das ist normal. Du bist einfach ein bisschen nervös. Weil der Termin jetzt schon ganz nahe ist und dir ganz echt erscheint. Aber kein Problem: Wenn du willst, komme ich mit! Und den Jürgen mit dem Fotoapparat nehmen wir auch mit.“

Hach, da habe ich mich aber sehr gefreut. Also bin ich mit den beiden zum Stadtmuseum gewatschelt. Das war dann auch kein Problem. Viele Kinder haben mich gleich erkannt und haben mir gleich etwas über ihre Freizeit erzählt. Ich wollte auch wissen, wie das für die Kinder mit den Terminen ist. Viele gehen ja zu bestimmten Zeiten in den Verein zum Beispiel zum Fußballtraining oder auch in die Musikschule. Ich wollte wissen, ob das für Kinder auch Freizeit ist oder ob sie das manchmal auch nervt.

Das war sehr interessant. Felix (9) aus Zizishausen hört gerne in seiner Freizeit Musik mit seinem CD-Spieler. Aber ins feste Fußballtraining geht er eigentlich schon immer gerne. Und das ist auch Freizeit für ihn. Bei Tom aus Reudern ist das mit dem Fußball auch so.

Camillo (11) aus Nürtingen fährt am liebsten Fahrrad. Er hat das auch schon im Verein gemacht. Aber jetzt gerade nicht. Sein kleiner Bruder Kari (4) klettert gerne in Bächen herum. Und er kann auch drüberspringen, hat er erzählt. Na ja, das glaub’ ich gleich. Der war ganz schön kräftig. Aber auch lustig. Den Kindergarten findet er gut – das ist für ihn wie Freizeit, hat er gemeint.

Daniele (11) aus Nürtingen spielt am liebsten draußen auf der Gasse mit Freunden. Dafür hat er genug Zeit. Trotz der Schule. In einen Verein geht er nicht.

Bei Jamel (7) ist das ganz ähnlich. Die macht gerade einen Schwimmkurs im Hallenbad. Da geht sie gerne hin, auch wenn sie muss. Fußball spielt sie am liebsten einfach so mit ihren Freunden. Aber vielleicht will sie auch einmal in einem Verein in einer richtigen Mannschaft spielen.

Die Emilia aus Oberensingen ist noch zu klein für Vereine und Schule und so. Sie spielt gerne mit Legosteinen. Das hat sie auch bei den Weltkindertagen gemacht. Sie malt aber auch sehr gerne. Das konnte man beim Stadtmuseum auch machen. Sie hat mich gleich dorthin mitgenommen. Das war sehr schön. Ich musste aber aufpassen. Sonst hätte man mir mein strahlend weißes Gefieder angemalt. Dann hätte man mich gar nicht mehr als Zeitungsente Paula erkannt.

Dann habe ich noch die Marita und die Lisa getroffen (beide 8). Die Marita macht gerne Kampfsport. Aber dafür braucht sie sehr viel Zeit. Dadurch hat sie nicht so viel Freizeit. Sie singt aber auch gerne.

Dann habe ich mich noch mit zwei Schwestern aus dem Enzenhardt unterhalten. Mit der Irma (10) und der Daphne (8). Die Irma spielt Blockflöte. Da muss sie in den Unterricht und üben. Und sie ist in der Schule in der Imker-AG. Abends kann sie dann aber noch lesen. Und zweimal in der Woche kann sie sich noch mit Freunden treffen. Die Daphne schwimmt gerne, turnt und spielt Bongo. Aber dann hat sie immer noch Zeit. Da hört sie gerne Hörspiele an.

Das war alles sehr interessant. Und mein Termin ging schnell vorbei. Und danach war ich sehr stolz. Aber etwas müde war ich auch. Ich habe mir aber überlegt: Wenn man auch mal Termine hat, freut man sich viel mehr über die Freizeit. Eure Paula

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