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Piraten ohne Schiffe

29.08.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Taschen sehen dem Original sehr ähnlich

Ein Zollbeamter betrachtet auf dem Flughafen in Düsseldorf eine gefälschte Louis Vuitton Handtasche einer Reisenden, die kurz zuvor mit einer Maschine aus der Türkei angekommen ist. Die Tasche sieht fast aus wie eine echte Tasche der Marke Louis Vuitton. Foto: Matthias Balk

(dpa) Diese Piraten kapern zwar keine Schiffe auf hoher See. Gesetze brechen sie aber trotzdem. Denn sie verdienen Geld mit Fälschungen. Oft werden diese Leute auch Produkt-Piraten genannt.

Markenname auf ihrer Tasche

Vielen Menschen ist es wichtig, welcher Markenname auf ihrer Tasche oder Hose steht. Aber beliebte Marken sind oft teuer. Deshalb stellen die Piraten Produkte her, die fast genauso aussehen wie die echten. In Wahrheit sind sie aber nur nachgemacht. „Es gibt fast kein Produkt, das nicht gefälscht wird“, sagt der Experte Arndt Sinn. Dabei ist das natürlich verboten.

Fälschungen erkennen

Spezielle Zeichen sollen helfen, Fälschungen zu erkennen. Doch manchmal sind sogar diese Zeichen gefälscht. Wenn Produkt-Piraten erwischt werden, drohen ihnen Strafen. Der Experte findet: Das reicht nicht.

Man sollte auch bestraft werden, wenn man absichtlich gefälschte Dinge kauft. Damit helfe man den Betrügern. Ein anderer Experte hält das für keine gute Idee. Er findet, Käufer sollten besser über Produkt-Piraten informiert werden.

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