Paulas Nachrichten

Paula hat jetzt ihren eigenen Drachen

31.10.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Paula hat jetzt ihren eigenen Drachen

Hallo liebe Kinder,

am Donnerstagmorgen war ich total aufgeregt. Ich bin aufgewacht, habe meine runden Augen aufgemacht – und die ersten Schneeflocken gesehen! Ich bin sofort losgewatschelt, was die Entenbeine hergeben. Natürlich wollte ich zum Andreas. Ich habe sturmgeklingelt. Er hat trotzdem erst nach ein paar Minuten aufgemacht und mich dann aus ganz kleinen Äuglein angeschaut.

„Paula, was ist denn los? Geht denn die Welt unter?“, wollte er wissen.

Ich habe gesagt: „Natürlich nicht! Ich wollte dir nur sagen, dass es schneit. Wir müssen die Schlitten aus dem Keller holen und gleich losdüsen.“

Der Andreas hat ganz tief durchgeatmet: „Aber Paula, es ist doch erst kurz nach sieben Uhr. Aber gut, ich kann ja verstehen, dass du dich ganz arg über den Schnee freust. Aber jetzt komm’ erst mal rein, ich mach’ uns einen Tee.“

Das habe ich gemacht. Aber nicht so ganz gerne. Ich wäre viel lieber gleich los, zuerst in den Keller. Und dann an einen Hang. Aber der Andreas hat sich mit einem heißen Tee zu mir gesetzt und mir erklärt: „Also, der Schnee wird nicht liegen bleiben. Und auch wenn die Alb ein bisschen weiß aussieht, als wäre sie mit Puderzucker bedeckt, reicht das noch nicht zum Schlittenfahren. Der Schnee müsste erst einmal einen richtigen Untergrund bilden. Und dann müsste es ein paar Tage kalt sein. Dann würde das klappen. Aber so müssen wir noch ein paar Wochen warten. Eigentlich ist jetzt sowieso Zeit fürs Drachensteigenlassen. Das ist was für den Herbst. Der Schlitten kommt erst im Winter.“

„Naja“, musste ich zugegeben. „Du hast ja recht, Andreas.“

Ich habe ja jetzt sogar einen eigenen Drachen. Den habe ich bekommen, als vor zwei Wochen wieder das Drachenfest bei Nürtingen war. Ich hatte ja schon oft die tollen Drachen bewundert. Und jetzt hat mir eine ganz liebe Frau einen eigenen Drachen geschenkt. Das steht „NZ“ drauf. Das ist natürlich die Abkürzung von „Nürtinger Zeitung“. Klar, das ist super für so eine Zeitungsente wie mich.

Der Andreas hatte sogar zu mir gesagt, dass ich mich auf den Drachen draufsetzen soll. Er würde mich dann mitfliegen lassen. Dann könnte ich ganz neugierig überall hinfliegen und Sachen aus der Luft sehen, die andere gar nicht sehen können. „Und du könntest gleich darüber in der Nürtinger Zeitung berichten. Dann könntest du mein eigener Spionagesatellit sein!“, hat er gelacht.

„Nein, nein“, habe ich gemeint. „Ich finde es viel schöner, wenn ich den Drachen von unten zuschaue. Da will ich nicht mitfliegen. Und schon gar nicht als dein Spiondingsbums!“

„Spionagesatellit heißt das, Paula!“, hat der Andreas gesagt. „Manche Länder schicken Satelliten ins Weltall. Die sind sowas wie Raumschiffe ohne Astronauten. Dafür haben die Kameras an Bord. Und damit filmen und fotografieren sie dann, was in anderen Ländern los ist. Wie ein Spion eben.“

„Danke“, habe ich zum Andreas gesagt. Da bleibe ich lieber eine Zeitungsente. Spion ist, glaube ich, ein blöder Job. Da hat man nicht unbedingt viele Freunde. Ich als Zeitungsente dagegen schon! Eure Paula

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