Paulas Nachrichten

Paula hat ein Rätsel für die Kinder

18.08.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hallo, liebe Kinder,

am Montag in dieser Woche bin ich zum Andreas in die Redaktion gewatschelt. Ich hatte nämlich etwas Interessantes in der Zeitung gelesen. Das war ein Rätsel. Und Rätsel mache ich sehr, sehr gerne. Ihr auch, liebe Kinder?

Liebe Kinder,
wenn ihr Paula bei der Lösung des Rätsels helfen wollt, ist das ganz einfach. Ihr müsst einfach erraten, wo Andreas geboren ist. Dann könnt ihr einen Gutschein für Bücher im Wert von 25 Euro gewinnen. Den Namen der gesuchten Stadt schreibt ihr auf eine Postkarte und schickt sie an Paula Print, Redaktion Nürtinger Zeitung, Carl-Benz-Straße 1, 72622 Nürtingen. Ihr könnt die Lösung des Rätsels auch mit einer E-Mail an Paula unter der Adresse paula@ntz.de schicken. Schreibt auch euren Namen, eure Adresse und euer Alter darauf!
Ihr habt Zeit bis zum Donnerstag, 30. August, denn so lange ist Paula in den Ferien. Die Lösung und den Gewinner erfahrt ihr dann am Samstag, 1. September, hier auf der Paula-Seite! Viel Spaß!

Der Andreas hat mich begrüßt. Und ich habe ihn begrüßt. Dann habe ich gemeint: „Duuuuuu, Andreas, da war doch schon wieder so ein Rätsel in der Zeitung . . . Über solche Typen. Da wird ihre Heimatstadt, ihr Geburtsort gesucht. Das war aber ganz schön schwer und . . .“

Der Andreas musste ganz arg lachen. Dann hat er mich in den Arm genommen. Er hat gesagt: „Na, du bist mir ja so ein Gauner! Soll ich dir womöglich helfen bei dem Rätsel! Das ist ja hart!“

„Hart? Aber warum denn? Wir sind doch gute, gute Freunde, gell? Und der Typ kommt aus einem ganz kleinen Dorf in Griechenland . . .“

Der Andreas musste wieder lachen. „Ah, aber ich habe das Rätsel doch selbst geschrieben. Deshalb kenne ich die Lösung natürlich. Da kann ich dir doch nicht helfen. Das wäre doch sehr unfair den anderen Lesern gegenüber. Oder?“

Das habe ich eingesehen und gemeint: „Ja, na gut. Aber dann kann ich gar nicht gewinnen. Und es gibt was zu essen zu gewinnen . . .“

Der Andreas hat wieder ein bisschen gelacht und gemeint: „Schau mal, all die anderen Mitarbeiter von der Nürtinger Zeitung dürfen auch nicht mitmachen. Das wäre ja auch unfair. Und du bist doch als Zeitungsente unsere wichtigste Reporterin für die Kinder.“

„Ja, genau“, habe ich geschnattert, „ich bin die Reporterin für die Kinder. Und wenn ich schon nicht die Lösung rausbekomme: Wie sollen dann die Kinder das rauskriegen? Das ist doch unfair, finde ich!“

„Oh, ist ja schon gut, liebe Paula“, hat der Andreas gemeint. „Da hast du gar nicht so unrecht. Dann müssen wir halt ein Rätsel für Paulas und Kinder machen! Hast du eine Idee?“

Ich habe mich gefreut: „Das ist ja eine tolle Idee! Ein Rätsel für Paulas und Kinder! Aber, äh, wenn ich mit dir ein Rätsel zusammen für die Kinder mache, darf ich ja wieder nicht mitmachen!“

Aber dann habe ich mir das anders überlegt und gemeint: „Ach was! Das ist wie mit dem Schenken! Das macht auch Spaß! Und nicht nur, wenn man was geschenkt bekommt. Dann lasse ich mir ein Rätsel für die Kinder einfallen! Ich könnte fragen: Wo kommt Paula Print her?“

Der Andreas hat mich angeguckt und dabei eine Augenbraue ganz weit nach oben gezogen. Das macht er ab und zu. Dann gefällt ihm etwas nicht so gut.

Er hat gesagt: „Na ja, du bist ja eine Nürtinger Zeitungsente. Du bist die echteste Nürtingerin, die ich kenne. Da kommen die Kinder gleich drauf. Wäre das nicht zu einfach und zu langweilig?“

„Hm“, habe ich überlegt, „das könnte schon stimmen. Aber nach dir können wir auch nicht fragen. Du bist ja auch ein Nürtinger Reporter. Und du wohnst auch schon immer hier. Das wäre auch zu einfach und langweilig.“

Der Andreas hat ganz begeistert losgeschnattert, äh, nein, losgelabert: „Das stimmt gar nicht. Ich bin gar nicht hier geboren. Und ich bin auch hier nicht groß geworden. Ich bin in einer anderen wunderschönen Stadt geboren und habe da 30 Jahre gelebt!“

„Echt? Wo?“, wollte ich wissen.

Aber der Andreas hat gemeint: „Das verrate ich dir nicht. Dann kannst du mit den Kindern mitraten. Und wenn du es rausbekommst, lade ich dich zu einem schönen Eis ein. Die Kinder sollen dir helfen und raten. Ich habe noch einen tollen Büchergutschein. Den können wir an ein Kind verlosen. Aber nur, wenn es die Lösung rausbekommt.“

„Ja“, habe ich gemeint, „aber du musst uns schon ein bisschen was erzählen. Also ist die Stadt groß? Wo liegt die denn? Ist die weit weg von hier?“

„Hm“, hat der Andreas überlegt. „Die Stadt ist kleiner als Nürtingen. Hier wohnen 40 000 Menschen und eine Zeitungsente. In meiner Geburtsstadt wohnen nicht einmal halb so viele Menschen. Und keine Zeitungsente. Weit weg ist die Stadt nicht. Das ist auch eine schwäbische Stadt. Du könntest als tapfere und sportliche Ente sogar hinschwimmen. Du müsstest hier in Nürtingen in den Neckar hüpfen. So wie wenn du mit deinen Entenkumpels baden gehst. Wenn du von der Stadtkirche kommst in den Neckar rein und dann nach rechts. Und dann könntest du dich von den Neckarwellen treiben lassen. So ungefähr 14 Kilometer weit. Dann würdest du schon eine schöne Kirche auf einem Berg sehen. Gleich daneben ist ein großes, altes Haus aus lauter roten Backsteinen zu sehen. Das war früher eine Bierbrauerei. Die hat ihren Namen von einem Musikinstrument. In das muss man reinblasen. Davor sind ganz viele Eisenbahnschienen. Ein Stück weiter würdest du einen Turm von einem bunten Haus sehen. Das sieht aus wie in einem Märchen. Das hat ein berühmter Maler geplant. Ich zeige dir gleich mal ein Bild im Computer.“

Ich habe mir das Haus angeschaut. Das sah echt schön aus. Ich habe den Andreas gefragt: „Ist in deiner Heimatstadt alles so schön?“

„Nein,“, hat der Andreas gesagt und gelacht. „Da hat es auch andere Sachen. Wenn du weiterschwimmen würdest, würdest du einen riesigen Schrotthaufen entdecken. Der liegt direkt am Hafen!“

„Am Hafen“, habe ich geschnattert, „liegt deine Heimatstadt am Meer?“

„Nein“, hat der Andreas geantwortet, „sie hat einen Neckarhafen. Das ist der drittgrößte Hafen in unserem Land Baden-Württemberg. Jetzt sage ich aber nichts mehr. Sonst wird es zu leicht für dich. Und für die Kinder auch!“

Damit war ich einverstanden. Schließlich will ich ja auch noch ein bisschen rätseln. Ich habe jetzt ja auch Ferien. Und ich bin mir sicher: Ihr helft mir, liebe Kinder! Dann können wir das Rätsel lösen. Und wir kennen dann den Geburtsort vom Andreas. Dann bekomme ich ein Eis. Und einer von euch kann sich tolle Bücher kaufen. Ihr müsst mir die Lösung nur schicken. Unten steht meine Adresse. Eure Paula

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