Paulas Nachrichten

Ohne Brille geht’s nicht

10.01.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ohne Brille geht gar nichts im 3D-Kino. Wer schon mal mit bloßen Augen versucht hat, so einen Film zu gucken, weiß: Alles ist so komisch verschwommen. Warum?

Ein 3D-Film wird mit zwei Kameras gedreht – eine nimmt das auf, was das rechte Auge sieht, die andere filmt aus der Sicht von links. Im fertigen Film werden beide Aufnahmen zusammengefügt. Und jetzt kommt die Brille: Die sorgt dafür, dass jedes Auge nur die passenden Bilder zu sehen bekommt – rechte Bilder für rechts und linke Aufnahmen für links. Ohne die Sehhilfe entsteht ein Kuddelmuddel, weil wir dann mit beiden Augen beide Filme auf einmal sehen.

3D-Filme gibt es schon lange. Früher waren 3D-Brillen rot und grün. Das lag daran, dass die Aufnahmen für das linke und das rechte Auge verschiedene Farben hatten. Die Brille sorgte dafür, dass jedes Auge nur den Film in der passenden Farbe sah.

Inzwischen nutzen die Filme verschiedene Techniken. Eine davon funktioniert mit Shutter-Brillen. Bei diesen Brillen schließt sich blitzschnell mal das rechte, mal das linke Auge – insgesamt ungefähr 50 Mal in der Sekunde! So schnell kann keiner blinzeln! Deshalb fällt uns das gar nicht auf.

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