Paulas Nachrichten

Nicht jedes Jahr ein Fohlen

04.10.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Manchmal greift der Mensch doch ein

Wenn Pferde in der freien Natur leben, ist eins sicher: Jedes Jahr kommen neue Fohlen auf die Welt.

Dadurch kann die Zahl der Tiere immer größer werden. Das wird zum Problem, wenn der Platz begrenzt ist – so wie auf der Insel Assateague Island. Im nördlichen Teil der Insel hatte ein Tierarzt eine Idee, um das Problem zu lösen. Er erfand eine Medizin, die für ein Jahr verhindert, dass Stuten schwanger werden. Der Tierarzt füllt die Medizin in Spritzen. Und weil er die Pferde nicht einfangen will, schießt er den Stuten die Spritze mit einem Gewehr in den Hintern. Die Tiere spüren einen Piks – und können nicht schwanger werden.

Das Ganze ist allerdings ziemlich aufwendig. Denn die Pferde büxen immer wieder aus, wenn der Tierarzt sie mit der Spritze erwischen will. Aber der Arzt und seine Helfer geben nicht auf. Die Tiere bekommen die Medizin vor allem, solange sie sehr jung sind. Später dürfen sie dann Fohlen haben.

Im südlichen Teil von Assateague Island haben die Menschen eine andere Methode, um die Zahl der Wildpferde zu begrenzen.

Hier werden die Pferde jedes Jahr im Sommer einmal zusammengetrieben. Einige der jungen Pferde werden von der Herde getrennt und eingefangen. Diese Pferde kommen zu den Menschen. Die Wildpferde leben in diesem Inselteil ohnehin nicht ganz so wild wie im Norden der Insel. Sie werden unter anderem häufiger gefüttert.

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Ein Schaf als Mähmaschine

BERLIN (dpa). Wenn du nächstes Mal Schafe siehst, guck doch mal, ob du ein Rhönschaf entdeckst. Diese Tiere erkennst du an ihrem schwarzen Kopf. Hörner haben sie nicht. Hinter den Ohren beginnt die weiße Wolle. Ihr Körper ist lang und kräftig.

Rhönschafe sind sehr selten. Sie wären sogar…

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