Paulas Nachrichten

Natur im November: Der Winterschlaf beginnt

31.10.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jetzt kann es etwas ungemütlich werden. Wie kein anderer Monat im Jahr ist der November berüchtigt für trübe Tage. Nebel, viel Nässe und auch Stürme gehen uns manchmal ziemlich auf die Nerven.

In kleinen Trupps fliegen weiterhin Dohlen, Drosseln und Finken in wärmere Länder davon. Sie machen Platz für ihre Artgenossen aus dem Norden, die den Winter bei uns verbringen. Foto: Harro Müller

Viele Tiere sind in warme Winter-Regionen verschwunden. Die letzten Bäume verlieren ihr Laub. Nur ganz wenige Blumen sind noch zu sehen.

Es ist nicht mehr so lange hell draußen und die Temperaturen sinken weiter – in der Natur beginnt die Winterruhe. Na ja, so ganz ruhig geht es im Spätherbst natürlich nicht überall zu. Immer noch sind Zugvögel unterwegs. In den Wäldern gibt es richtig Zoff, wenn Wildschweine gegeneinander kämpfen, um den Weibchen zu imponieren.

– Bäume und Blumen: Auch die letzten Laubbäume verlieren bald ihr Blätterkleid. Als einziger Nadelbaum wirft die Lärche ihre Nadeln ab. Als Farbtupfer bleiben nur noch einzelne Gänseblümchen und Löwenzahn übrig. An geschützten Stellen recken sie keck ihre Blüten in die Kälte. Auch die Herbstzeitlose ist noch zu sehen. Eher unscheinbar sind die kleinen weißlich-gelben Blüten des Efeus.

– Tiere: Die letzten Igel verziehen sich in ein warmes Versteck zum Beispiel in Laubhaufen. Fledermäuse und Siebenschläfer fallen in einen langen Schlaf. Sie senken die Temperatur ihres Körpers stark ab, um Energie zu sparen. Man nennt sie Winterschläfer. Andere, wie Eichhörnchen, Dachs und Waschbär, können das dagegen nicht. Sie schlafen zwar, wachen aber immer wieder auf und suchen Nahrung. Dann schlafen sie weiter.

– Zugvögel: Der Vogelzug geht langsam zu Ende. Die letzten Kraniche machen sich in Richtung Spanien auf den Weg. Mit viel Geschnatter treffen neue Gänse-Scharen, Schwäne und Enten aus Osteuropa und Russland ein. Viele fliegen nach kurzer Rast weiter in den Süden. Andere steuern ihre Überwinterungsplätze an den Küsten von Frankreich und England an.

In kleinen Trupps fliegen weiterhin Dohlen, Drosseln und Finken in wärmere Länder davon. Sie machen Platz für ihre Artgenossen aus dem Norden, die den Winter bei uns verbringen.

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