Paulas Nachrichten

Mit Emilia und Kathrin beim Skifahren

21.12.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Im Winter freuen sich viele Leute aufs Skifahren. So wie Emilia und Kathrin. Die beiden Mädchen trainieren sogar in einem Skiclub. Und sausen mit einer Gruppe den Berg runter.

Helm auf, Skibrille auf und die Bretter unter die Füße geschnallt. Dann geht es für Emilia, Kathrin und die anderen Kinder vom Skiclub Halblech rauf auf den Berg. Oben wartet schon der Trainer mit den ersten Anweisungen.

„Slalomschwünge bis zum Schlepplift!“ heißt es. Und schon macht sich die Gruppe mit den dunklen Jacken und roten Skihosen in kurzen Schwüngen den Berg hinunter. Rechts, links, rechts, links.

Einige rutschen ein bisschen um die Kurven. Andere fahren sicher – so wie Emilia. „Ich fahre Ski, seit ich drei bin“, sagt sie. Heute ist sie neun Jahre alt. Viele von den anderen haben ähnlich früh angefangen. Kein Wunder, dass das schon so professionell aussieht. Aber Moment mal, was ist denn nun los? Die fahren ja nur auf einem Ski! Wie geht das denn? Für Emilia scheint das leicht. „Du musst halt das Gleichgewicht haben und eben runterfahren – und am besten gar nicht denken.“ Na, so einfach wie das klingt ist das aber sicher nicht!

Das findet auch Kathrin. Sie fährt ein, zwei Schwünge auf einem Bein – dann setzt sie den Schuh auf. Die Siebenjährige ist erst zum zweiten Mal beim Training. Aber sie gibt nicht auf. Noch eine Kurve und noch eine. Am Ende ist sie aber froh, als der Trainer ihr den zweiten Ski vorbeibringt.

Die anderen warten schon wieder am Lift. Zwei Stunden lang lassen sie sich immer wieder den Berg hinaufziehen, um dann erneut hinunterzudüsen: auf einem Bein, auf zweien, mit Stöcken, ohne Stöcke. Einmal müssen sie in den Kurven abwechselnd eine Hand nach vorne strecken – so wie Superman. Da ist auch Kathrin wieder voll dabei und saust lachend die Piste hinunter.

Mit jeder Übung sollen die Schwünge der jungen Skifahrer besser werden. Im Januar stehen dann die ersten Rennen an. Emilia hat sich viel vorgenommen: „Ich will mal so gut werden wie die Maria Riesch.“ Die Rennfahrerin hat dieses Jahr zwei Goldmedaillen bei den Olympischen Winterspielen gewonnen, also bei den wichtigsten Wettkämpfen für Wintersportler.

So weit ist Emilia natürlich noch längst nicht, aber auch sie hat schon Erfolge eingefahren: „In der letzten Saison habe ich 13 Pokale gewonnen“, erzählt die Neunjährige.

Immer ein Arm nach vorne: Für Emilia kein Problem. Foto: Judith Wienand

Paulas Nachrichten

So schleckt die Schnecke

Häuschenschnecken wie die Weinbergschnecke sind anders

Langsam, langsam! Ohne Eile kriecht diese Schnecke über eine Pflanze. Die meisten Gärtner stört das nicht.

Denn die Weinbergschnecke nimmt ihnen etwas Arbeit ab. Sie frisst am liebsten welke…

Weiterlesen

Weitere Nachrichten von Paula Alle Nachrichten