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Mit einer großen Truppe auf den höchsten Berg der Welt

28.10.2017, Von Alexandra Stober — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Anja Blacha bestieg den Mount Everest im Himalaya-Gebirge

Der Mount Everest ist mehr als 8800 Meter hoch. Dort oben gibt es nur wenig Sauerstoff, und es ist immer eiskalt. Trotzdem steigen Menschen hinauf. Auch Anja Blacha aus der Stadt Bielefeld war auf dem Gipfel.

Über den Wolken: So sieht es aus, wenn man vom Gipfel des Mount Everest in die Ferne blickt.

ZÜRICH (dpa). Diesen Berg spaziert man nicht einfach so hoch. Der Mount Everest (gespochen: maunt ewerest) ist mit mehr als 8800 Metern der höchste Berg der Welt. Er gehört zum Himalaya-Gebirge in Asien. Anja Blacha aus der Stadt Bielefeld hat den Gipfel in diesem Jahr bestiegen. Und das, obwohl sie noch gar nicht lange Bergsteigerin ist. Den dpa-Nachrichten für Kinder erzählte sie, wie man sich an die krasse Höhe gewöhnt – und welche Tiere beim Aufstieg halfen.

Wie kamen Sie auf die Idee, den Mount Everest zu besteigen?

Ich habe 2015 eher zufällig mit dem Bergsteigen angefangen. Ich wollte Urlaub in Argentinien machen. Es sollte etwas sein, bei dem ich sportlich aktiv bin. Als Ausgleich zu meiner Arbeit, bei der ich viel am Computer sitze. Also habe ich eine Tour auf den Aconcagua gemacht. Das ist der höchste Berg Südamerikas.

Diese Tour war anscheinend super.

Anja Blacha (lacht) – Ja! Ich habe gemerkt, dass mir das viel Spaß macht. Dass mir das Bergsteigen liegt und ich fit genug dafür bin. Auch die Anpassung an die Höhe hat mir keine Probleme bereitet. Deshalb habe ich weitergemacht. Irgendwann habe ich angefangen, über den Mount Everest nachzudenken.

Wie haben Sie sich auf die Expedition vorbereitet?

Es gibt verschiedene Anbieter, die die Tour machen. Im Februar habe ich Kontakt mit einem aufgenommen. Nachdem ich Fragen zu meiner Fitness und Erfahrung im Bergsteigen beantwortet hatte, war klar: Sie nehmen mich mit. Ich hatte nicht viel Zeit, mich vorzubereiten. Glücklicherweise habe ich eine gute Grund-Fitness. Ich habe dann im Alltag trainiert. Zum Beispiel bin ich mit Gewichten um Fußgelenke herumgelaufen.

Wie lief die Tour ab?

Mein Team bestand aus sieben Bergsteigern, einem Bergführer und 15 Sherpas. Das sind Helfer. Sie tragen die Ausrüstung und sorgen fürs Essen. Wir hatten alleine drei Köche und drei Küchen-Helfer. Außerdem schleppten Yaks einen Teil des Gepäcks, etwa Zelte und Sauerstoff-Flaschen. Die Tiere können aber nur bis auf 6400 Meter mitgehen.“

Was war das Schwierigste?

Das Warten auf den richtigen Moment! Dass es einfach lange dauert und mit viel Ungewissheit verbunden ist, dass man wirklich auf den Gipfel kommt. Um sich an den Sauerstoff-Mangel in der Höhe zu gewöhnen, sind wir erst mal bis auf etwa 7000 Meter hoch. Und dann wieder runter, bis auf etwa 4300 Meter. Damit sich der Körper noch einmal richtig in Luft mit mehr Sauerstoff erholen kann. Wieder oben mussten wir vier Tage warten, bis wir vom letzten Camp zum Gipfel starten konnten – wegen des Wetters: Es war zu windig.

Und wie war es oben auf dem Gipfel?

Wir hatten Riesen-Glück: Wir erreichten den Gipfel zum Sonnenaufgang. Und ein Team, das auf der anderen Seite hochgestiegen war, kam gleichzeitig mit uns an. Das war sehr schön! Ich habe schnell ein paar Fotos gemacht – dann war der Akku leer. Danach habe ich bald mit dem Abstieg begonnen. Der ist mit die größte Herausforderung der Tour. Aber ich war sehr konzentriert, und es hat alles super geklapp.

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