Paulas Nachrichten

Mit 3D mitten drin im Geschehen

10.01.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Mit 3D auf den Spuren von Wickie – wie funktioniert das? Bei 3D-Filmen siehst du alles wie in der Wirklichkeit dreidimensional: in der Höhe, in der Breite und in der Tiefe. Dafür wird mit zwei Kameras gefilmt, die zusammen wie unsere beiden Augen sehen.

Einmal mittendrin im Film sein, das wäre toll! Vor allem, wenn es so spannende Geschichten sind wie bei Wickie. In den neuen Abenteuern des Wikingerjungen kannst du wirklich das Gefühl bekommen, dabei zu sein. Dafür sorgt die 3D-Technik. Damit wirken Figuren so, als könntest du sie greifen. Doch was genau bedeutet 3D?

Dass wir im Alltag dreidimensional oder räumlich sehen, liegt an unseren Augen. Das linke Auge sieht alles etwas mehr von links, das rechte von rechts. Das Gehirn verbindet beides zu einem Bild. Eine tolle Fähigkeit, die sich die Filmemacher abgeguckt haben: Für 3D drehen sie mit zwei Kameras gleichzeitig. Die Kameras stehen ganz nah beieinander, so wie ein Paar Augen. Eine Kamera filmt, was das linke Auge sieht, die andere nimmt das auf, was wir mit rechts sehen. In einem Computer wird beides zusammengefügt.

Auch für den neuen Wickie-Film waren zwei Kameras im Einsatz. Die Macher des Films haben sich überlegt, dass es besser ist, sie an einem Gestell zusammen zu montieren. So kann der Kameramann sie immer hin- und herschwenken und kann sicher sein, dass nicht eine Kamera verrutscht.

Eine tolle Technik, doch die Filmleute haben damit viel Arbeit. „Die Kameras sind sehr schwer“, sagt Wickie-Regisseur Christian Ditter. Schnell mal was drehen geht nicht. Denn es dauert lange, bis die Kameras und die andere Technik aufgebaut sind. Weil so viel Technik notwendig ist, ist es sehr teuer, einen 3D-Film zu drehen. Das lohnt sich deshalb nur für Streifen, die viele Zuschauer anlocken. Doch manche Menschen mögen 3D zum Beispiel nicht. Der Wikingerfilm kommt deshalb auch als normaler Film ins Kino. Für Wickie-Darsteller Jonas Hämmerle zählt sowieso nur eines: die Geschichte. „Da ist viel Action dabei“, verrät er. „Das macht schon großen Spaß!“

Am Set von „Wickie auf großer Fahrt“ Foto: Marco Nagel

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