Paulas Nachrichten

Melodien erfinden

12.10.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vielleicht kennst du das ja auch: Wenn man ein Instrument lernt, muss man oft viele Tonleitern üben. Viel lieber aber würde man manchmal einfach nur drauflosspielen – das, was einem gerade so einfällt. Das nennt man dann: im-pro-vi-sie-ren. Das bedeutet, man spielt nicht mehr nach Noten. Sondern man erfindet zum Beispiel spontan eine neue, eigene Melodie. Das machen die Musiker häufig beim Jazz.

Doch Improvisieren klingt viel einfacher, als es tatsächlich ist. Denn man kann nicht einfach nur wild drauflosspielen. „Es gibt bestimmte Regeln, vor allem wenn man mit anderen zusammenspielt“, sagt Jazz-Experte Peter Weniger. Man sollte sich zum Beispiel an bestimmte Tonarten halten. Oder darauf hören, was die anderen Musiker spielen. Außerdem sollte man ein Gefühl für den Rhythmus haben. Und natürlich sollte einem auch noch etwas Gutes einfallen.

„Um gut improvisieren zu können, muss man ein richtig guter Musiker sein. Und man muss sein Instrument wirklich beherrschen“, sagt der Experte. Denn sonst hört sich die Improvisation einfach nur wie ein großes, schräges Durcheinander an.

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Gitarre spielen ohne Gitarre

Luftgitarristen auf der Bühne

Jemand macht auf einer Bühne wilde Bewegungen und trägt dabei ein Kostüm. Vielleicht spielt derjenige ja Luftgitarre. So nennt man es, wenn jemand ohne E-Gitarre E-Gitarre spielt. Es gibt sogar eine Weltmeisterschaft.…

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