Paulas Nachrichten

Maya-Indianer und Vulkane

25.02.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Im Norden eckig, im Süden runder: So sieht Guatemala aus, wenn man es sich auf der Weltkarte anschaut. Das Land liegt in Zentralamerika. Wenn wir dorthin wollen, müssen wir mit dem Flugzeug einen Ozean überqueren.

In Guatemala ist einiges anders als in Deutschland. Zum Beispiel leben hier Nachfahren der Maya. Die alten Maya sind ein Volk, das vor Hunderten von Jahren lebte – nicht nur auf dem Gebiet des heutigen Guatemala, sondern auch in Ländern darum herum. Eine bedeutende Maya-Stadt hieß Tikal.

Jede Maya-Gruppe spricht auch heute eine eigene Sprache. Deshalb gibt es in Guatemala nicht nur eine Sprache, sondern über zwanzig verschiedene. Die Haupt-Sprache ist aber Spanisch.

Guatemala ist kein sehr großes Land. Es würde ungefähr dreimal in Deutschland hineinpassen. In Guatemala leben auch nicht so viele Leute wie bei uns. Außerdem sind die meisten Menschen ärmer als in Deutschland.

Die Natur ist in Guatemala von Ort zu Ort sehr unterschiedlich. Deshalb kann man auch viele verschiedene Sachen machen: zum Beispiel im Meer baden, in den Bergen wandern oder im Dschungel wilde Tiere entdecken. In Guatemala gibt es auch viele Vulkane. Manche davon spucken sogar noch Rauch und Lava aus.

Lange Namen kurz gesagt

Richtige Zungenbrecher – das sind viele Namen von Städten in Guatemala. Die Stadt, in der Alejandro wohnt, heißt zum Beispiel Quetzaltenango. Das wird so ausgesprochen: Ket – zal – te – nan – go. Weil dieser Name so lang und kompliziert ist, benutzen die meisten Leute den alten Namen des Indianer-Volkes Maya. Sie nennen die Stadt Xela (gesprochen: Sche – la). Auch der Name der Hauptstadt von Guatemala wird oft abgekürzt. Viele sagen nicht „Guatemala Stadt“, sondern einfach nur „Guate“.

Erwachsene in Schulbussen

Ein gelber Schulbus düst durch die Gegend. Doch drinnen sitzen keine Kinder, sondern . . . Erwachsene! Häh? Irgendwie komisch? Nee, ganz und gar nicht. In Guatemala fahren nämlich viele alte Schulbusse herum. Sie kommen aus Nordamerika und werden in Guatemala umgebaut. Dort sind sie dann als normale Busse unterwegs. Viele werden neu angemalt. Doch manche behalten ihre alte gelbe Farbe. Und vorne kann man sogar noch das englische Wort für Schulbus lesen, weil es nicht überpinselt wurde.

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