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Maulswurfshügel gibt es auch im Winter

13.02.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Steinhart, so ist der Boden jetzt häufig. Denn durch den Frost ist die Erde gefroren. Aber Moment mal: Im Boden leben doch viele Tiere. Wie der Maulwurf zum Beispiel. Friert der jetzt im Boden ein? Nein, sagen Experten.

Denn Maulwürfe bringen sich vor der Kälte in Sicherheit. Sie weichen dem Frost aus und schaufeln sich in tiefere Erdschichten, sagt Julian Heiermann, Tier-Experte beim Naturschutzbund Deutschland.

Denn gefroren ist der Boden nur oben, das können nur wenige Zentimeter sein. Nach etwa 80 Zentimetern ist die Erde aber meist nicht mehr gefroren. In diese Bereiche flüchtet der Maulwurf, damit er nicht erfriert. Deswegen kann man frische Maulwurfshügel auch sehen, wenn es draußen kalt ist, sagt Julian Heiermann.

Das Bauen ihrer Tunnel fällt den kleinen Tieren bei Frost aber nicht mehr so leicht wie im Sommer. „Sie müssen ja irgendwohin mit der Erde. Die müssen sie nach draußen drücken. Im Sommer ist das leicht für die Maulwürfe. Wenn der Boden aber knackig gefroren ist, haben sie es schwer, durch die Oberschicht hindurchzustoßen“, sagt der Experte. Die Tiere müssen deswegen mehr Kraft aufwenden als im Sommer, sagt der Experte. Verhungern muss der Maulwurf da unten nicht. „Im Boden sind viele Regenwürmer und Insektenlarven, die er fressen kann“, sagt Julian Heiermann. Außerdem legt der Maulwurf sich auch Essens-Vorräte an, von denen er sich dann ernährt.

Ein Europäischer Maulwurf in einem Erdhügel in einem Garten Foto: Patrick Pleul

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