Paulas Nachrichten

Man braucht einen „Test-Leser“.

09.07.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wenn die erste eigene Geschichte geschrieben ist, stellt sich die Frage: Wer sollte Test-Leser sein? Wer ist der beste Ratgeber für einen jungen Nachwuchsautoren? Diese Frage hat dpa-Nachrichten für Kinder mehreren Kinderbuchautoren gestellt.

Hermann Schulz („Mandela und Nelson“): „Eltern sind oft nicht kritisch genug: Sie finden einfach alles klasse, was ihr Kind macht. Wenn es ums Schreiben geht, kann ein guter Deutschlehrer ein prima Ratgeber sein.“

Barbara Zoschke („Die Fußballkräcks“): „Such dir ein Vorbild, zum Beispiel deinen Lieblingsautor, und schreib ihm. Du musst nur wissen: Für einen Autor ist es viel Arbeit, ein Manuskript zu lesen. Nicht jeder wird antworten. Aber es ist einen Versuch wert.“

Milena Baisch („Anton taucht ab“): „Die Rückmeldung von Gleichaltrigen - zum Beispiel in einer Schreibgruppe - kann einem jungen Autor ein gutes Gefühl vermitteln, ob seine Geschichte ankommt.“

Torben Schott („Die Hexe aus dem Kleiderschrank“): „Meine Mutter. Manchmal gibt sie mir auch einen kleinen Schups, wenn ich mich festgeschrieben habe und nicht mehr weiterkomme.“

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