Paulas Nachrichten

Mahlsteine selbst machen

11.06.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Früher gab es viele Handwerker, die Mahlsteine für Mühlen herstellten. Heute ist die Kunst fast ausgestorben. Wolfgang Strakosch gehört zu den letzten Handwerkern in Europa, die die gigantischen Steine zurechthämmern. Der 58-Jährige wohnt in Zusamaltheim in Bayern. Er arbeite heute noch so wie Menschen vor 2000 Jahren, erzählt er.

Für einen großen Mahlstein braucht Strakosch etwa sieben Tage. Er verkauft seine Steine an historische Mühlen – oder an Biobäckereien. „Das Getreide wird biologisch angebaut und im Holzbackofen verbacken, da passt gut eine Natursteinmühle dazu“, sagt er.

Eines macht Wolfgang Strakosch allerdings Sorgen: Es fehlt an Nachwuchs für sein Handwerk. Selbst in Österreich und der Schweiz gebe es keine historischen Mühlsteinbauer mehr, nur in Holland habe er noch Kollegen. „Jetzt bin ich langsam an der Grenze, dass ich das nicht mehr selber machen kann“, sagt Wolfgang Strakosch.

Per Anzeige in der Zeitung hat er deshalb nach Interessierten gesucht – und zwei junge Männer gefunden. Einer von ihnen ist der 27 Jahre alte Steinmetz André Rößner. Er möchte lernen, wie man die richtigen Rillen und Kanten in die Steine schlägt, so dass man damit später Getreide mahlen kann.

Wolfgang Strakosch (rechts) bearbeitet zusammen mit André Rößner einen Mühlstein.

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