Paulas Nachrichten

Mäuse mögen es lieber ein bisschen schmutzig

01.03.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Was mögen Mäuse? Das wollten die beiden Schülerinnen Käte Schmidt und Alwine Hennig aus Berlin wissen. Sie probierten es aus. Dafür liehen sie sich drei Mäuse aus der Biologie- Station ihrer Schule, dem Dathe-Gymnasium. Mit ihren Experimenten nahmen sie an einem Wettbewerb teil: Er heißt „Schüler experimentieren“.

Ein Experiment ist ein Versuch. Man kann dabei ausprobieren, wie etwas abläuft oder funktioniert. Die elfjährige Käte und die zehn Jahre alte Alwine wollten zum Beispiel wissen, wie wichtig Mäusen der Geruch von etwas ist.

Dafür nahmen sie die Mäuse zwei Monate mit nach Hause. Sie wechselten sich ab: Mal wohnten die Tiere eine Woche bei Käte, dann wieder eine Woche bei Alwine. Das Experiment lief so ab: Die Mädchen ließen den Käfig der Tiere eine Woche lang dreckig werden. Dann machten sie nur eine Hälfte sauber. Als sie die Mäuse wieder hineinsetzten, beobachteten sie, auf welcher Seite des Käfigs sich die Tiere mehr aufhielten. Die Überraschung war: Es war die schmutzige Seite. „In Mäusebüchern steht, dass man den Käfig alle zwei Tage saubermachen soll“, sagt Alwine. „Nach unserem Experiment können wir aber sagen, dass die Tiere es lieber schmutzig mögen.“Die Mädchen glauben: Die Mäuse mögen vertraute Gerüche. Und wahrscheinlich riecht es im sauberen Teil nicht mehr so vertraut wie vorher. „Übertreiben sollte man es natürlich nicht, aber vielleicht genügt es, den Käfig einmal pro Woche zu reinigen.“ Käte und Alwine wiederholten ihre Versuche mehrmals. Das ist wichtig, damit man die Ergebnisse miteinander vergleichen kann. Es könnte ja sein, dass ein Ergebnis nur Zufall war. „Die Experimente waren ganz schön anstrengend“, erinnert sich Käte. „Wir mussten dabei ganz still sitzen und durften nicht reden, um die Tiere nicht zu stören. Dann mussten wir alles ganz genau aufschreiben und einen Bericht daraus machen. Diese Experimente haben unsere Freundschaft wirklich auf eine Probe gestellt. Wir haben uns in der Zeit ziemlich oft gestritten.“ Als sie den Bericht abgegeben hatten, war aber alles wieder gut. Jetzt warten sie gespannt auf Anfang März. Dann werden sie erfahren, was die Jury von ihren Experimenten hält und ob sie vielleicht einen Preis gewinnen.

Käte Schmidt (rechts) und Alwine Hennig in der Biologie-Station ihrer Schule. Foto: Juliane Gringer

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Paula möchte auch ein Denkmal für sich

Hallo, liebe Kinder,

in dieser Woche hat ja sogar manchmal die Sonne gescheint. Deshalb wollte ich wieder einmal bei meinen Entenkumpels am Neckar vorbeigucken. Besonders gerne gehe ich da runter zur Steinachmündung. Ich bin ganz lustig da runter gewatschelt. Ich habe ein lustiges Liedchen…

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