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Märchen der Brüder Grimm: Das Gute gewinnt

24.02.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Man kann sie selbst lesen oder – noch besser – sie sich vorlesen lassen: Märchen. Einige Märchen sind besonders berühmt. Und zwar welche, die die Brüder Grimm festgehalten haben. Die erste Ausgabe ihrer Märchen-Sammlung erschien vor 200 Jahren.

Es war einmal . . . eine böse alte Frau, die im Backofen landet. Eine Prinzessin, die einfach nicht aufwacht. Und ein schusseliges Mädchen, das einen Schuh verliert. Seltsame Geschichten. Aber alle sind sie berühmt.

Manche ahnen bestimmt, worum es geht – um Märchen. Hänsel und Gretel stoßen die Hexe ins Feuer, Dornröschen wird vom Prinzen wachgeküsst. Und Aschenputtel heiratet den Königssohn, der ihr den Schuh zurückbringt.

Aufgeschrieben wurden sie von den Brüdern Jacob und Wilhelm Grimm. Vor 200 Jahren erschien ihre erste Märchen-Sammlung: die „Kinder- und Hausmärchen“.

Obwohl das schon so lange her ist, kennen noch immer viele Menschen die Geschichten. Experte Dieter Gring hat eine Idee, warum das so ist. „Das ist eine fantastische Welt“, sagt er. „Die Märchen vermitteln immer das Gute. Das Böse wird bestraft und das Gute wird belohnt.“

Deshalb kann man aus den Geschichten etwas lernen, findet er: „Sie machen richtig viel Mut. Jeder kann sich aus schwierigen Situationen herausholen, wenn er ein bisschen Mut hat und wahrhaftig und ehrlich ist.“

Natürlich ist manches grausam – die Hexe verbrennt im Ofen und der Wolf landet im Brunnen. Aber Märchen-Kenner meinen, das ist nicht schlimm, denn am Ende gewinnt das Gute.

„Und die böse Hexe oder die böse Stiefschwester werden einfach ihrer gerechten Strafe zugeführt“, erklärt ein Experte vom Brüder-Grimm-Museum.

Außerdem waren Märchen früher für Erwachsene gedacht: Die Geschichten waren noch viel brutaler. Erst die Brüder Grimm schrieben die Geschichten so auf, dass sie auch etwas für jüngere Leser oder Zuhörer waren.

Auch andere Schriftsteller sammelten solche Geschichten oder dachten sich selbst welche aus. Berühmt für ihre Märchen sind zum Beispiel Wilhelm Hauff mit „Zwerg Nase“, Hans Christian Andersen mit „Die Schneekönigin“ und Ludwig Bechstein mit „Der kleine Däumling“.

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