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„Leonie“ braucht keinen Fahrer

28.02.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein Auto ohne Fahrer? Das gibt es doch nicht! Doch, in Niedersachsen fährt ein solches Auto durch eine Stadt. „Leonie“ wurde von Forschern gebaut. Möglicherweise könnten Autos in der Zukunft ähnlich funktionieren.

Auf den ersten Blick scheint das Auto „Leonie“ nicht viel anders als andere Wagen zu sein: Es weicht einem Fußgänger aus, stoppt an einer roten Ampel und fährt bei Grün wieder los. Doch „Leonie“ ist anders: Kein Fahrer lenkt das Steuer.

Huch, was ist denn da los? Das ist keine Zauberei, sondern moderne Technik. „Leonie“ ist ein automatisch gesteuertes Forschungs-Auto. Es wurde von Wissenschaftlern der Technischen Universität in Braunschweig in Niedersachsen gebaut. Zu kaufen gibt es den Wagen nicht – es gibt nur dieses eine Modell.

„Leonie“ wurde entwickelt, damit Forscher damit neue Dinge testen können. Zum Beispiel, was braucht ein Auto, damit es ohne Fahrer fahren kann? Wie erkennt es selbst, wenn eine Ampel auf Rot steht? Dafür tüftelten die Wissenschaftler viele Jahre.

Mit Erfolg: „,Leonie‘ kann gut allein fahren“, berichtet Professor Markus Maurer. Er hat das Auto mit Kollegen entwickelt. Ganz alleine lassen die Forscher das Fahrzeug aber noch nicht durch die Straßen kurven. Zur Sicherheit sitzt auch immer ein Fahrer mit im Wagen. Er greift jedoch nur im Notfall ein. Zuerst müssen die Forscher unter anderem genau prüfen, ob „Leonie“ wirklich so funktioniert wie geplant.

Doch möglicherweise gibt es schon bald mehrere Autos wie „Leonie“. Schon jetzt gibt es auch in einigen wenigen anderen Ländern ein selbstfahrendes Forschungs-Auto. So ein schlaues Auto könnte zum Beispiel im Stau sehr praktisch sein: Wenn alle Fahrzeuge immer wieder nur ganz langsam ein paar Meter fahren können – das müsste „Leonie“ auch gut ohne Fahrer schaffen. Der Fahrer könnte dann stattdessen Zeitung lesen und sich etwas entspannen. Clever, oder?

„Leonie“ fährt am Freitag, 8. Oktober 2010, führerlos eine Strecke auf dem viel befahrenen Stadtring in Braunschweig. Foto: Dominique Leppin

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