Paulas Nachrichten

Korb bauen, Feld aufmalen – Basketball in Namibia

23.03.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Rrrrring! Die Schulglocke schrillt laut. Sofort füllt sich der Hof der Grundschule in Namibia im Südwesten Afrikas mit Kindern. Die Schule liegt in Katutura bei Windhuk, der Hauptstadt des Landes. Die Jungs haben graue Hosen und hellblaue Hemden an, die Mädchen dunkelrote Kleider. Das ist ihre Schuluniform.

Draußen wartet Frank Albin auf sie. In den nächsten zwei Schulstunden ist er ihr Lehrer. Er will ihnen Basketballspielen beibringen. „So einen großen Ball habe ich noch nie gesehen“, sagt ein elf Jahre altes Mädchen. Für sie und viele andere Kinder ist Basketball ein ganz neuer Sport. In ihrem Land gibt es keine Vereine, keine richtigen Trainer und kaum Plätze zum Basketballspielen. So können nur sehr wenige Kinder den Sport ausprobieren. Frank Albin möchte das ändern. Deswegen hat der 38-Jährige aufgehört, in Deutschland als Trainer zu arbeiten und ist nach Namibia gezogen.

Katutura ist eine arme Gegend. Dort leben Menschen in einfachen Wellblechhütten. Es gibt meist nur einen Raum, in dem die ganze Familie schläft und isst. Den armen Kindern will der Deutsche helfen. Wer in eine Basketballgruppe aufgenommen wird, bekommt jeden Tag eine warme Mahlzeit – das ist für viele etwas Besonderes. An diesem Vormittag trainiert Frank Albin mit den Schülern zum Beispiel, wie man den Ball um den eigenen Körper jongliert. Und wie man ihn zwischen den Beinen von vorne nach hinten und andersherum aufprallen und dabei nicht aus den Händen gleiten lässt.

Am nächsten Tag fährt Frank Albin mit dem Auto in einen anderen Ort, um mehr Kinder und Jugendliche für Basketball zu begeistern. In dem kleinen Ort gibt es keine Turnhalle. Gespielt wird draußen, auf einer Betonfläche. Es gibt auch keine Basketballkörbe. „Also säge ich ein paar Bretter zurecht, bemale sie und schraube eine Me“, erzählt Frank Albin. Zum Schluss werden noch die Seitenlinien aufgemalt – fertig ist das Spielfeld!

Viele Kinder haben keine Turnschuhe und müssen barfuß spielen. Kleine Scherben oder Steine können da schnell wehtun. Deswegen muss noch ordentlich gefegt werden, bevor es endlich losgeht. Doch dann gibt es kein Halten mehr. Alle versuchen in den Korb zu treffen.

Namibische Schüler beim Basketballtraining Foto: Felix Hoffmann

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Paula möchte auch ein Denkmal für sich

Hallo, liebe Kinder,

in dieser Woche hat ja sogar manchmal die Sonne gescheint. Deshalb wollte ich wieder einmal bei meinen Entenkumpels am Neckar vorbeigucken. Besonders gerne gehe ich da runter zur Steinachmündung. Ich bin ganz lustig da runter gewatschelt. Ich habe ein lustiges Liedchen…

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