Paulas Nachrichten

Können stimmen – oder auch nicht: Wirtschafts-Vorhersagen

20.01.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wie viele Leute werden in diesem Jahr wohl Arbeit haben? Und wie viele Waren könnten die Firmen verkaufen? Solche Fragen versuchen Experten in Wirtschafts-Vorhersagen zu beantworten. Die sind also so etwas wie ein Blick in die Zukunft. Auch unser Minister für Wirtschaft, Philipp Rösler, hat am Mittwoch eine Wirtschafts-Vorhersage vorgestellt – den Jahres-Wirtschafts-Bericht. Warum solche Vorhersagen gerade besonders schwer zu machen sind, erfährst du hier:

Was soll der Jahres-Wirtschafts-Bericht?

„Damit versucht die Regierung vorherzusagen, wie die Wirtschaft in diesem Jahr bei uns laufen könnte“, sagt Experte Nils Fröhlich. Wirtschaft ist ein etwas seltsamer Begriff: Gemeint ist damit der Bereich, in dem Menschen arbeiten. Sie stellen zum Beispiel Waren her, die dann verkauft werden. Die Wirtschaft ist wichtig für ein Land. Denn wenn Menschen arbeiten, können sie Geld verdienen und das dann auch wieder ausgeben. Mit dem Bericht will die Regierung auch zeigen, warum sie welche Entscheidungen getroffen hat. Sie hofft, dass ihre Entscheidungen sich gut auf die Wirtschaft auswirken. Dass etwa mehr Menschen einen Job haben. Minister Philipp Rösler meinte am Mittwoch, dass unsere Wirtschaft in diesem Jahr wohl etwas wächst.

Sind solche Ausblicke denn leicht zu machen?

„Im Moment ist das schwerer, als es ohnehin schon ist“, meint Nils Fröhlich. Denn für die Ausblicke müssen sich Fachleute viele verschiedene Einzelpunkte ansehen: zum Beispiel wie viele Waren deutsche Firmen in andere Länder verkaufen. Doch man kann nie wirklich wissen: Stimmt das, was man heute annimmt, in ein paar Monaten noch? Besonders jetzt lässt sich die Lage schwer einschätzen. Denn mehrere Länder in Europa haben große Geldprobleme – und diese Probleme haben auch Folgen für uns. Die Bedingungen können sich ändern, und dadurch stimmt der Wirtschafts-Ausblick dann nicht mehr.

Wie sicher kann man denn dann sein, dass Vorhersagen stimmen?

„Da kann man sich nicht so sehr sicher sein“, sagt Nils Fröhlich. Manchmal bessern Fachleute ihre Vorhersagen später noch mal nach. Neben der Regierung gibt es noch einige andere Experten, die solche Ausblicke veröffentlichen.

Warum braucht man die Ausblicke dann?

Interessant sind sie zum Beispiel für den Finanzminister. Der verwaltet das Geld unseres Staates. Und: Der Staat muss sich auch Geld leihen. Aber die Höhe des Geldbetrags hängt auch davon ab, wie es um die Wirtschaft steht.

Viele Reporter und Fotografen kamen, als unser Wirtschaftsminister Philipp Rösler den Jahres-Wirtschafts-Bericht vorstellte. Foto: Stephanie Pilick

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