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Knips doch mal das Licht aus!

23.03.2013, Von Julia Lutzeyer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

23. März, halb neun: Zur Stunde der Erde sollen elektrische Geräte vom Stromnetz gehen

23. März, halb neun: Zur Stunde der Erde sollen elektrische Geräte vom Stromnetz gehen. An diesem Samstag ist es wieder so weit: In vielen Teilen der Welt schalten Städte, Geschäfte und Privatleute um 20.30 Uhr für eine Stunde das Licht aus. Sie setzen damit ein Zeichen für den Schutz der Erde. Mitmachen kann jeder.

Zur Earth Hour 2010 war der Eiffelturm von Paris unbeleuchtet Foto: dpa

Zum ersten Mal fand die Stunde der Erde vor fünf Jahren in der australischen Stadt Sydney statt. Die Idee zur sogenannten Earth Hour (sprich: „örs aur“, auf Deutsch: Stunde der Erde) hatte die Umweltschutzorganisation WWF: Sie möchte, dass rund um den Globus für 60 Minuten die elektrischen Lichter ausgehen und dadurch Strom gespart wird. Und die Menschen sollen daran erinnert werden, etwas zum Schutz des Blauen Planeten zu tun.

Im vergangenen Jahr haben sich 6525 Städte aus 150 Ländern an der Stunde der Erde beteiligt. Dunkel wurde es rund um den Pariser Eiffelturm in Frankreich, am Big Ben in der britischen Hauptstadt London, am Tafelberg im südafrikanischen Kapstadt und bei der Christusstatue in Rio de Janeiro in Brasilien.

Nun steht die Stunde der Erde 2013 bevor. In Deutschland machen dieses Mal mehr als 90 Städte an der freiwilligen Aktion Earth Hour mit. Das teilt der WWF mit.

Auch in Stuttgart und in Fellbach zum Beispiel gehen um 20.30 Uhr viele Lichter aus. In der Landeshauptstadt werden an der Stiftskirche, am Kunstmuseum und am Rathaus die Strahler ausgeschaltet. In Fellbach erlöschen die Außenlichter eines Tunnels und die Beleuchtung rund um die Schwabenlandhalle.

Die Straßenbeleuchtung aber bleibt an. Das muss sie auch. Ansonsten wäre die Sicherheit der Autofahrer und Fußgänger in Gefahr. Und vielleicht würden sich die Menschen auf finsteren Straßen und Plätzen auch fürchten. Auch in den Wohnungen soll das elektrische Licht ausgeknipst werden, und zwar von Menschen, die ein Zeichen für die Erde setzen wollen. Gezwungen wird aber niemand dazu.

Was aber passiert mit dem Stromnetz, wenn so viele Leute gleichzeitig das Licht aus- und später wieder anschalten? Schließlich muss die Netzfrequenz immer über einem Wert von 50 Hertz liegen. Und was an Energie ins Netz fließt und was an Energie aus dem Netz gezogen wird, sollte sich die Waage halten. „In unserem Übertragungsnetz sind Schwankungen normal“, sagt Angela Brötel. Die Pressesprecherin der Firma Transnet BW, die alle Übertragungsnetze für Baden-Württemberg betreibt, rechnet damit, dass die Stunde der Erde kaum Auswirkungen haben wird. Selbst wenn mehr Leute mitmachen als bisher, haben heute viel mehr Leute als früher Energiesparlampen.

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