Paulas Nachrichten

Kino im Kopf

21.07.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Comic-Hefte versteht man eigentlich überall auf der Welt – egal, ob man schon lesen kann oder nicht. Doch woran liegt das? Comics werden vor allem durch Bilder erzählt – Bildergeschichten.

Wenn Experten über Comics reden, benutzen sie dafür manchmal ein Fremdwort. Sie sprechen dann von sequenzieller Kunst. Bei einer Sequenz wird etwas aneinandergereiht. Comics bestehen nämlich nicht aus einem, sondern aus mehreren Bildern.

Diese Bilderfolgen funktionieren wie ein Film: Auf einem Bild sieht man zum Beispiel Asterix, der einen Schluck Zaubertrank nimmt. Auf dem nächsten trägt er dann zehn riesengroße Steine. Und der Leser versteht, dass der Trank Asterix Superkräfte verleiht.

Beim Anschauen des Comics erfindet der Betrachter selbst dazu, was zwischen den einzelnen Bildern passiert. Das ist meist sehr einfach zu erraten – und schon entsteht etwas wie ein Film im Kopf.

Wenn man beim Comiclesen schmunzeln muss oder sich erschreckt, läuft das Comic-Kino perfekt.

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