Paulas Nachrichten

King Paula bleibt immer oben

23.01.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hallo, liebe Kinder,

ich hatte ein paar Tage frei. Habt ihr mich vermisst? Ich habe euch schon vermisst! Aber jetzt bin ich ja wieder unterwegs. Hm, kann ich euch noch ein gutes neues Jahr wünschen? Zählt das noch? Ich glaube schon! Also: Alles Gute, liebe Kinder! Und bleibt so wie ihr seid! Das ist ganz wichtig!

Tja, gestern bin ich dann gleich mal wieder zum Andreas in die Redaktion gewatschelt. Da haben mir viele auch noch ein gutes neues Jahr gewünscht. Der Andreas auch. Ich habe ihn zwar ein paar Mal auch bei ihm zu Hause besucht. Aber er muss ja immer etwas sagen.

Also hat er gesagt: „Na, Paula! Da bist du ja wieder! Dann wünsche ich dir auch geschäftlich alles Gute! Immer oben bleiben!“

„Was?“, habe ich geschnattert. „Ich soll oben bleiben? Wo ist denn oben?“

Der Andreas hat wieder einmal die Augenbraue nach oben gezogen und gemeint: „Aber, Paula, das sagt man doch nur so! Ich könnte auch sagen: Senkrecht bleiben!“

Jetzt habe ich echt geguckt wie ein Auto und gesagt: „Soll ich jetzt oben bleiben oder sinken?“

„Aber nein, Paula! Doch nicht sinken. Das sagt man auch nur so! Senkrecht bleiben heißt, dass du nicht hinfällst und immer so bleibst wie du bist. Und oben bleiben heißt: Dir geht es gut. Oben ist immer besser als unten! Verstehst du?“

„Ach so“, habe ich ganz beruhigt geantwortet, „dann ist das ja in Ordnung.“

Aber dann habe ich mir überlegt: „Hm, aber was heißt oben? Muss ich jetzt irgendwo hochklettern! Das ist ja immer so anstrengend! Und so hoch!“

Ich bin nämlich nicht so eine Höhenfreundin, liebe Kinder. Der Andreas klettert gerne auf hohe Berge. Das mag ich nicht so. Ich gucke mir die lieber von unten an. Da sind sie auch schön.

„Na ja“, hat der Andreas ganz frech gesagt, „eigentlich ist das mit dem ,Oben bleiben‘ ja wirklich nur so eine Redensart. Aber du kannst natürlich auch mal ganz nach oben gehen. Zum Beispiel auf den Fernsehturm in Stuttgart. Der ist jetzt wieder offen. Da kannst du aber mit dem Aufzug hochfahren. Und dann kannst du bis nach Nürtingen gucken! Aber natürlich kannst du auch hochklettern, wenn du unbedingt willst. Wie der King Kong!“

Er musste dann richtig lachen. Mir hat das nicht gepasst. Ich habe geschnattert: „Der Fernsehturm ist viel zu hoch! Da falle ich doch runter! Und dann gibt es einen Gong oder was? Oder ein Klingklong oder was!“

Der Andreas musste weiter lachen. „Nein, nein, Paula“, hat er gesagt, „es gibt keinen Gong. Und kein Klingklong. Ich habe gesagt: King Kong. Das war ein Affe und . . .“

Ich habe den Andreas natürlich wild schnatternd unterbrochen: „Was? Ein Affe? Ich bin doch eine Zeitungsente und kein Zeitungsaffe! Was fällt dir ein?“

„Immer mit der Ruhe!“, hat der Andreas gesagt. „Das war nur ein Film mit so einer Märchengeschichte. Da ist ein riesiger Affe auf ein Hochhaus in Amerika geklettert und hat Ärger gemacht. Du kannst das ja mal ausprobieren . . .“

Ich wollte gerade wieder losschnattern. Aber der Andreas hat auf den Schreibtisch von einer Kollegin gezeigt. Und da stand ein Modell von dem Fernsehturm. Ich habe gelacht und gesagt: „Na gut, dann kann ich ja doch mal King Paula spielen! Da klettere ich gerne hoch!“

Das war schön. Und ich bin auch wirklich oben geblieben. Eure Paula

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Paula mag lieber Plätze essen

Hallo, liebe Kinder,

in dieser Woche bin ich zum Andreas nach Hause gekommen. Da hat es richtig gut gerochen. Er hat mich reingelassen und kam mir entgegen. Er wollte mir gleich etwas erzählen. Aber ich wollte lieber nach oben watscheln. Da kam der leckere Geruch her. Ich bin also an ihm…

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