Paulas Nachrichten

Instrument mit schönen, sanften Klängen

29.11.2014, Von Birgit Ellinger — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Harfe ist ein großes Zupfinstrument mit vielen Saiten

Valerie und Johannes spielen ein Instrument, das groß und schwer ist: eine Harfe. Deren Klänge passen gut in die Adventszeit.

Mit den Klappen kann Valerie die einzelnen Saiten der Harfe um einen halben Ton höher stimmen.

Jetzt dauert es nicht mehr lang, dann ist Weihnachten. Deshalb hat Valerie fleißig geübt. Bis zum Fest will die Neunjährige unbedingt das Lied „Jingle Bells“ spielen können. „Ich übe jeden Tag. Die Melodie kann ich schon, aber der Rhythmus fällt mir noch schwer“, sagt Valerie. Dann setzt sie sich auf einen Hocker. Dieser steht vor einem großen Instrument mit vielen langen Saiten. Es ist eine Harfe.

Johannes gefällt der Klang der Harfe. Fotos: Birgit Ellinger

Vorsichtig kippt Valerie das schwere Instrument in ihre Richtung. Als der Rahmen an ihrer rechten Schulter lehnt, fängt sie an zu spielen. Zuerst lässt Valerie nur mit den Fingern der rechten Hand die Saiten klingen. Danach nimmt sie die Finger der linken Hand dazu. Schöne, sanfte Töne sind zu hören, die lange im Raum nachklingen.

Die Musiklehrerin lächelt zufrieden. „Das klingt schon sehr schön, bis Weihnachten kannst du das“, sagt sie. Dann gibt sie ihrer Schülerin noch einen Tipp. „Schau mal nicht auf deine Hände, sondern irgendwo anders hin. Wenn die Fingerbewegungen im Kopf mitlaufen, kann man sie sich viel besser merken.“ Und noch etwas: „Sing das Lied leise mit, dann stimmt auch der Rhythmus.“

Seit über einem Jahr nimmt Valerie Harfen-Unterricht an der Musikschule in Kempten. Die Stadt liegt im Bundesland Bayern. Das Instrument hat ihr schon immer gut gefallen. Deshalb wollte sie es unbedingt lernen. Schwierig findet Valerie, dass beim Harfespielen beide Hände etwas anderes machen. Sie übt deshalb jede Hand einzeln. „Ich versuche, mit der rechten Hand das Lied auswendig zu spielen, damit ich mich nur auf die linke Hand konzentrieren muss“, sagt sie.

Johannes hat erst vor ein paar Monaten mit Harfespielen angefangen. „Mir hat der Klang so gut gefallen“, sagt der Zehnjährige. Vorher hat er Posaune gespielt. Dass beide Hände unterschiedliche Bewegungen machen, findet auch Johannes am schwierigsten. Deshalb übt er zu Hause jeden Tag. Wenn er mal längere Zeit Harfe spielt, brauchen seine Finger eine Erholungspause. „Man merkt das irgendwann an den Fingerkuppen. Die werden dann ganz rot und tun manchmal auch weh.“

Viele Leute haben wahrscheinlich noch nicht so viel mit einer Harfe zu tun gehabt. Johannes findet aber nicht, dass sie ein ungewöhnliches Instrument ist. „In unserer Klasse spielen noch zwei andere Harfe“, sagt er.

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