Paulas Nachrichten

In Nationalparks wächst die Wildnis

13.07.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Urwald – da denkt man an Lianen, exotische Tiere und giftig-bunte Blumen. Dabei wachsen hier in Deutschland genauso Urwälder. Sie sehen nur anders aus. Man entdeckt sie vor allem in Nationalparks.

Das sind große Gebiete, oft Wälder. In den Gebieten überlässt man die Natur sich möglichst selbst. Denn für Natur und Wildnis ist in Deutschland sonst nicht so viel Platz.

Menschen haben die Umwelt nämlich stark verändert. Bauern legten Felder an. Es wurden Häuser und Straßen gebaut und Wälder gepflanzt. Deshalb gibt es in Deutschland so viele Wälder mit Fichten. „Eigentlich würden in Deutschland vor allem Buchen wachsen, wenn man die Natur machen ließe“, erklärt ein Experte vom Bundesamt für Naturschutz.

14 Nationalparks findet man in Deutschland. Es gibt aber auch Gegenden, in denen es noch gar keinen Nationalpark gibt. Zum Beispiel in den Bundesländern Baden-Württemberg oder Rheinland-Pfalz.

Doch man macht nicht einfach irgendeine Wiese zum Nationalpark. Die wichtigste Regel ist nämlich: Nationalparks müssen groß sein! Außerdem, erklärt der Fachmann, sollten keine Autobahnen durch das Gebiet führen. In der Nähe sollte es möglichst keine größere Stadt geben oder zu viele Bauernhöfe. Je weniger Straßen, Felder, Autos, Menschen, desto besser kann die Natur sprießen.

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