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In einer Feuerwerks-Fabrik

31.12.2016, Von Lisa Krassuski — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bei der Knallerherstellung muss man sehr aufpassen

Glitzernd, leuchtend und funkelnd: An Silvester kann man allerlei Feuerwerk bestaunen. In Feuerwerks-Fabriken werden Raketen, Knaller und Wunderkerzen hergestellt. Wir haben uns in einer Fabrik für euch umgeschaut.

Bald ist Silvester! Am Himmel sieht es dann an vielen Orten so aus wie hier. Foto: Julian Stratenschulte

Oliver Gerstmeier läuft über das Fabrik-Gelände. Der Weg führt an langen, grauen Gebäuden vorbei. An einem Platz am Rand des Geländes bleibt der 36-Jährige stehen. „Hier testen wir unsere Raketen“, sagt er. „Wir prüfen, wie hoch sie fliegen, in welchem Winkel sie in die Luft steigen und wie laut sie dabei sind.“

Oliver Gerstmeier arbeitet für eine Firma, die Feuerwerkskörper herstellt. Also Raketen, Knaller, Wunderkerzen und noch viel mehr. Eine der Feuerwerk-Fabriken der Firma ist in Eitorf im Bundesland Nordrhein-Westfalen.

Das Schwarzpulver explodiert

Für die Herstellung von Feuerwerkskörpern werden verschiedene Stoffe benötigt. „Die Basis eines jeden Feuerwerks ist Schwarzpulver“, erklärt der Experte. Dieses dunkle Pulver besteht aus gemahlener Holzkohle und anderen Stoffen.

Schwarzpulver lässt sich sehr leicht entzünden und wird für die Explosion der Feuerwerkskörper benutzt.

Damit bei der Explosion außerdem bunte Lichter und funkelnde Effekte zu sehen sind, werden dem Schwarzpulver unterschiedliche Salze und Metalle beigesetzt. Kalk sorgt zum Beispiel für orangefarbene Töne. Durch Kupfer leuchtet das Feuerwerk grün. Und mithilfe von Holzkohle-Stückchen werden goldene Funken erzeugt.

Bei einer Explosion wird auf einen Schlag sehr viel Energie freigesetzt. Es können hoher Druck und hohe Temperaturen entstehen. Weil in der Feuerwerks-Fabrik mit Sachen gearbeitet wird, die sehr stark explodieren können, gibt es auf dem Gelände bestimmte Sicherheits-Regeln.

Stoffe und Feuerwerkskörper, die besonders heftig explodieren können, sind zum Beispiel zum Schutz in Bunkern eingelagert. Das sind Beton-Räume mit dicken Türen. Manchmal sind die Bunker auch noch von einer Erdschicht bedeckt.

Besondere Räume und eine automatische Löschanlage

Die Feuerwerkskörper werden in den grauen Gebäuden in kleinen Räumen hergestellt. Die Arbeitsräume sind besonders aufgebaut. Es gibt drei feste Wände aus Stein und ein stabiles Dach. Die vierte Wand ist aus dünnem Holz. Gibt es eine Explosion, schiebt der Druck, der dabei entsteht, die dünne Wand einfach weg.

Und noch eine Sicherheits-Maßnahme gibt es: „In unserem Großlager gibt es eine Sprinkleranlage“, erklärt Oliver Gerstmeier. Das ist eine Maschine, die anspringt, wenn ein Feuer ausbricht. Aus der Sprinkleranlage wird Wasser gesprüht, das die Flammen ersticken soll. An den Außenwänden aller Häuser sind außerdem Feuerlöscher befestigt. Damit könnten Arbeiter schnell ein Feuer löschen.

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