Paulas Nachrichten

In die Hocke, fertig, los: Beim Skispringen ist Mut gefragt

23.02.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Skispringen von großen Schanzen sieht ziemlich gefährlich aus. Wer diesen Sport lernen will, fängt aber klein an. Die ersten Sprünge gehen nur wenige Meter weit. Mut braucht man trotzdem.

Bis Sina ihre langen Skier untergeschnallt hat, dauert es eine Weile. „Der Schnee ist heute so klebrig“, ärgert sich die Achtjährige. Sie kratzt mit viel Mühe den Schnee von ihren Skischuhen. Danach kommt sie ohne Probleme in die Bindung. Endlich kann sich Sina auf den Balken der Skisprungschanze setzen.

Ihre Skispitzen zeigen jetzt steil nach unten. Denn von dort oben, wo Sina sitzt, führen zwei schmale Spuren die Schanze hinunter. „Ich bin so weit“, ruft sie ihrem Trainer zu. Voller Konzentration rückt sie ihre große Skibrille zurecht.

Als der Trainer das Kommando gibt, fährt Sina los. Dabei steht sie nicht auf, sondern bleibt unten in der Hocke mit angewinkelten Knien. Der Oberkörper zeigt nach vorne, die Arme sind nach hinten gestreckt. Während sie in der steilen Spur nach unten fährt, wird sie immer schneller. Erst kurz vor der Absprungrampe, dem Schanzentisch, streckt sie die Beine und den Oberkörper und springt leicht nach oben. Dann ist Sina für einen Moment in der Luft, bevor sie sicher landet. Ihre Arme hat sie dabei zur Seite ausgestreckt.

„Du darfst ruhig noch etwas kräftiger abspringen“, ruft der Trainer Ralf Schmid, als Sina wieder auf dem Weg zum Schanzenlift ist.

Ungefähr 40 Mädchen und Jungen lernen beim Skiclub Oberstdorf in Bayern das Skispringen. Die Jüngsten sind sechs Jahre alt. Wer noch nicht so lange dabei ist, übt an der kleinsten Schanze. Die älteren Kinder dürfen schon von der nächstgrößeren Schanze abheben. Sina hat vor einem Jahr mit dem Skispringen angefangen. Ihr weitester Sprung war 19 Meter weit. Angst hatte sie noch nie. „Es macht voll Spaß, weil man auf der Schanze so schnell wird.“

Jetzt sitzt der zehnjährige Maximilian auf dem Balken und bereitet sich auf seinen Sprung vor. Er holt noch einmal tief Luft – dann stößt er sich ab und fährt los. Seine Skier landen wenig später mit einem lautem Klatsch. Der Zehnjährige grinst zufrieden. „Beim Skispringen macht einfach alles Spaß“, sagt Maximilian. Er ist vor fünf Jahren durch Freunde zu dem Sport gekommen. Kribbeln im Bauch gehört für ihn dazu. „Vor allem, wenn man zum ersten Mal von einer größeren Schanze springt.“

Training auch im Sommer

Wusstest du, dass Skispringer auch im Sommer trainieren? Wenn es draußen richtig heiß ist und andere ins Freibad gehen, springen sie mit ihren Skiern von den Schanzen. Das geht nämlich auch ohne Schnee. Sie springen dann auf Matten aus Kunststoff. Die Matten sind grün und sehen auf den ersten Blick ein bisschen aus wie Rasen. Damit die Skier darauf gut gleiten, werden die Matten gewässert. Für Skispringer ist die Sommersaison sehr wichtig. In dieser Zeit müssen sie trainieren, um für den Winter fit zu sein. Es finden aber auch richtige Wettbewerbe auf Matten statt.

Paulas Nachrichten

Wenn die Achterbahn Ferien hat

SIERKSDORF (dpa). Huuuuiiii – mit der Achterbahn fahren. Das macht Spaß. Aber im Winter, wenn es kalt ist, stehen die meisten Fahrgeschäfte still.

So ist es auch im Hansa-Park, einem Freizeit-Park in Sierksdorf. Das ist eine Stadt im Bundesland Schleswig-Holstein. In der Zeit zwischen…

Weiterlesen

Weitere Nachrichten von Paula Alle Nachrichten