Paulas Nachrichten

Immer mit dem richtigen Dreh

19.06.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Sie sind Fußballer, haben aber kein Fitness-Training nötig und auch keine Dusche nach dem Spiel. Die Rede ist von den Spielfiguren beim Tischfußball.

Sie sind oft aus Plastik und tragen immer dasselbe Trikot. Zu einer Mannschaft gehören elf Spieler. Immer. Und auch an der Aufstellung gibt es in der Regel nichts zu rütteln: Es laufen eigentlich immer ein Torwart, zwei Verteidiger, fünf Mittelfeldspieler und drei Stürmer auf.

Tischfußballer bezeichnen die Spielfiguren auch als Puppen. „Das hört sich anfangs schon komisch an, wenn die Erwachsenen dauernd von ihren Puppen sprechen“, meint Matthias Erlei. Er ist zuständig für junge Leute beim Deutschen Tischfußball-Bund.

Kein Abseits beim Tischfußball

Abseits gibt es beim Tischfußball nicht und auch kein unerlaubtes Handspiel – wie etwa beim echten Fußball. „Aber es gibt schon gewisse Regeln“, erzählt der Experte. „Beispielsweise darf man den Gegner nicht beschimpfen. Das ist dann ein Foul.“ Und mit den Stangen zu kurbeln ist auch nicht gern gesehen. Aber so richtig streng geht es in der Regel nur bei den großen Turnieren zu. Bei normalen Spielen kann es auch Spaß machen, sich neue Regeln auszudenken.

Beim Kickern treten entweder zwei Spieler gegeneinander an oder zwei Mannschaften mit jeweils zwei Spielern. Das eine ist ein Einzel, das andere ein Doppel. Eine Partie wird zum Beispiel mit zehn Bällen gespielt. Wer sechs Tore erzielt, hat also gewonnen. Bei einem 5:5 geht die Partie unentschieden aus.

Kicker nicht nur in Kneipen

Das Problem für junge Spieler ist, dass viele Kickertische in Kneipen stehen – dort dürfen Kinder und Jugendliche nicht spielen.

„Das wollen wir ändern. In Hannover gibt es jetzt ein Bundesleistungszentrum, wo die Jungen und Mädchen jederzeit spielen und trainieren können“, sagt der Jugendwart.

Auch in anderen deutschen Städten sollen solche Spielmöglichkeiten entstehen. Viele Jungen und Mädchen sind gleich beim ersten Mal begeistert vom Kickern. „Es ist ein tolles Mannschaftsspiel“, schwärmt Matthias Erlei.

Manche Tischfußball-Spieler nennen die Spielfiguren auch Puppen. „Das hört sich anfangs schon komisch an, wenn die Erwachsenen dauernd von ihren Puppen sprechen“, meint ein Experte. Foto: Patrick Seeger

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