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Iguazú: Gigantische Wasserfälle

23.07.2016, Von Lisa Krassuski — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Im dichten Regenwald der Nationalparks um die Fälle gibt es viele seltene Pflanzen und Tiere

Hunderte kleine und große Wasserfälle rauschen riesige Abhänge hinunter. Dazwischen breitet sich dichter Regenwald aus. Die Wasserfälle von Iguazú in Südamerika sind beeindruckend.

Die Karte zeigt: Auf der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien liegen die Iguazú-Wasserfälle. Grafik: D. Dytert

BUENOS AIRES. Wuuuusch! Dröhnend strömt das Wasser in die Tiefe. Überall schweben kleine Tropfen in der Luft. Die Urlauber in der Nähe sind in wenigen Minuten von Kopf bis Fuß durchnässt.

Klatschnass bestaunen die Besucher die Wasserfälle von Iguazú (gesprochen: Igwasu). Das sind besondere Wasserfälle in Südamerika. Sie liegen zwischen den Ländern Argentinien und Brasilien.

Doch warum gibt es diese Wasserfälle gerade dort? Vor Millionen Jahren ist in dieser Region eine riesige Gesteinsstufe entstanden. Der Fluss Iguazú fließt auf diese Stufe zu und stürzt dann in die Tiefe. Dadurch bilden sich Hunderte kleine und große Wasserfälle.

Besucher können sich das Naturschauspiel auf verschiedene Weise anschauen. Es gibt kleine Pfade, die durch den Dschungel und hin zu den Gewässern führen. Oder man fährt mit einem Boot nah heran.

Über eine Plattform geht es zu den gewaltigsten Wasserfällen. Sie heißen Teufelsschlund. Hier donnert das Wasser so kräftig hinunter, dass ein dichter Nebel entsteht.

Aber nicht nur die Wasserfälle von Iguazú sind etwas Besonderes, auch die Natur dort ist einzigartig. Deshalb gibt es um die Wasserfälle zwei Nationalparks: einen auf der argentinischen und einen auf der brasilianischen Seite. Nationalparks sind Gebiete, in denen Pflanzen und Tiere besonders geschützt werden.

Im dichten Regenwald der Nationalparks tummeln sich knallbunte Vögel, brüllende Affen und schillernde Schmetterlinge. Auch Jaguare leben hier. „Der Jaguar ist die größte Wildkatze Amerikas“, erklärt Silvina Fabri. Sie ist Biologin und arbeitet im argentinischen Nationalpark. Früher waren Jaguare viel weiter verbreitet. Durch die Zerstörung der Umwelt hätten sie sich in die Regenwälder zurückgezogen.

In den Nationalparks gibt es aber nicht nur viele seltene Tiere. Hier wachsen auch Pflanzen, die in der Wildnis durch den Menschen bedroht sind. Dazu gehört zum Beispiel die Jussara-Palme. An der Spitze dieser Palme befindet sich ein Gewebe, das man essen kann. Es wird auch Palmherz genannt. Wird dies von Menschen abgeschnitten, stirbt die Pflanze.

Silvina Fabri und ihren Kollegen ist es wichtig, dass die Besucher sich nicht nur für die Wasserfälle interessieren. Sie sollen auch die Natur kennenlernen, ohne sie zu zerstören. Deshalb gibt es ein Zentrum, wo Besucher etwas über die Pflanzen und Tiere lernen können.

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