Paulas Nachrichten

Hurra, ich hab’ eine Sechs!

16.06.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Null-Klasse? Ja, in Polen gibt es so etwas. Und da wird nicht null gelernt, sondern so heißt das erste Schuljahr ins Deutsche übersetzt. Die Polen nennen es „zerowka“. In dieser Zeit üben die Sechsjährigen zu lesen, zu schreiben und zu rechnen. Danach geht es erst mit der Grundschule los. Hier erfährst du noch mehr darüber, wie es an den Schulen in unserem Nachbarland ist:

SCHÜLER: Die Pflicht, zur Schule zu gehen, beginnt im Alter von sechs Jahren mit der Null-Klasse. Das ist eine Vorschule. Dann folgen sechs Jahre Grundschule. Dort kann niemand sitzen bleiben, auch nicht bei der Abschlussprüfung am Ende der sechs Jahre. Der Test soll nur zeigen, was jeder Schüler weiß. Danach müssen alle Schüler drei Jahre lang auf ein „gimnazjum“. Das ist eine Art Realschule. Dort wird es zum Schluss noch einmal stressig. Alle müssen eine Prüfung ablegen. Nur wer gute Noten hat, darf zum Beispiel auf ein „liceum“ und nach drei Jahren das Abitur machen.

LEHRER: Die ersten drei Schuljahre in der Grundschule unterrichtet der Klassenlehrer alles. Später gibt es dann Fachlehrer.

SCHULNOTEN: Oh je, eine Sechs! Nein, in Polen ist es genau umgekehrt. Die Sechs ist die beste und die Eins die schlechteste Note. Und in allen polnischen Schulen gibt es eine Note fürs Betragen, von musterhaft über richtig bis hin zu unangemessen und tadelhaft.

SCHULTAG: Eine Unterrichtsstunde dauert 45 Minuten. Schule ist von Montag bis Freitag. Öffentliche Schulen sind kostenlos, die Eltern müssen aber die Schulbücher und die Schuluniform kaufen.

FERIEN: Das Schuljahr beginnt immer am 1. September und endet am letzten Freitag im Juni. Dann beginnen zehn Wochen Sommerferien. Zudem gibt es noch zwei Wochen Ferien im Januar/Februar sowie ein paar Tage zu Weihnachten und Ostern.

Polnische Schüler während einer Feierstunde zu Beginn eines neuen Schuljahres in einer Schule in Warschau Foto: Radek Pietruszka

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Paula sorgt sich um die Äpfel

Hallo, liebe Kinder,

in dieser Woche bin ich durch die Stadt zum Andreas gewatschelt. Der Wind hat ganz schön geweht. Der Andreas hat mich begrüßt: „He, Paula, schön dass du da bist! Der Wind hätte dich auch verwehen können. Oder auch deine Buchstaben. Dann hätte man gar nichts mehr auf…

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