Paulas Nachrichten

Hose festhalten verboten,

01.07.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein schriller Pfiff vom Schiedsrichter und auf beiden Seiten des Schwimmbeckens paddeln die Spieler los, dass es nur so spritzt. Von links und rechts nähern sie sich der Mittellinie. Kurz bevor sie dort zusammentreffen, wirft der Schiedsrichter den Ball ins Feld. Ein Spieler ist am schnellsten. Er greift sich den Ball und wirft ihn schnell weiter zu einem Mitspieler. Jetzt geht das Wasserballspiel so richtig los.

Dieser Sport ist wie eine Mischung aus Schwimmen und Handball. Für jede Mannschaft sind sieben Spieler im Becken – sechs im Feld und einer im Tor. Werfen, fangen, Bälle blocken – alles geschieht schwimmend. Die Mannschaft mit den meisten Toren gewinnt. Dafür haben die Spieler viermal acht Minuten Zeit, also insgesamt 32 Minuten. Allerdings wird die Zeit bei jeder Spielunterbrechung angehalten, zum Beispiel bei einem Foul. Aus der knappen halben Stunde wird so locker eine Stunde oder mehr. Dabei schwimmen Profis oft viele Kilometer im Becken hin und her – und alles mit hohem Tempo.

Schnell sein ist aber nur ein Teil beim Start und im Spiel. „Wichtig ist nicht nur, wer zuerst am Ball ist. Die Spieler müssen vor allem genau in dem Moment, wenn sie am Ball ankommen, den richtigen Arm vorn haben. Sonst können sie nicht schnell genug zugreifen“, sagt Markus Weiterer. Er betreut die Jugendnationalmannschaft im Wasserball und hat früher selbst gespielt. Ein schneller Sport ist Wasserball trotzdem. Hat sich ein Team den Ball geschnappt, haben die Spieler nur rund eine halbe Minute Zeit, um auf das gegnerische Tor zu werfen.

In dieser Zeit nehmen die Spieler sich ganz schön hart ran. „Wasserball ist wie Ringen im Wasser“, sagt Markus Weiterer. Hat ein Spieler den Ball, darf er von den Gegnern aufgehalten und sogar runtergedrückt werden. Die fiesen und verbotenen Kämpfe spielen sich oft unter Wasser ab, weiß der Wasserballfachmann: „Ein beliebtes Foul ist das Halten. Man greift unter Wasser zum Beispiel nach der Badehose des Gegners und hält ihn fest. Allerdings darf man es nicht übertreiben. Wer zu lange festhält, der fällt auf – auch wenn er unter Wasser foult. Treten und Boxen – auch das gibt es im Becken“. Doch zum Glück der Spieler dämpft das Wasser einiges ab.

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