Paulas Nachrichten

Hagelkörner sind gefrorene Regentropfen

16.07.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Es ist mitten im Sommer und plötzlich fallen dicke Eiskörner vom Himmel. Es hagelt. Dabei ist es doch eigentlich viel zu warm für die gefrorenen Kügelchen, oder? Nein, denn die entstehen dort, wo es auch im Sommer richtig kalt sein kann. Hagelkörner beginnen als Regentropfen, die durch den Himmel gewirbelt werden. In Gewitterwolken weht der Wind nämlich manchmal auch von unten nach oben. Das nennt man Aufwind. Der trägt die Tropfen weit hinauf – dorthin, wo es richtig kalt ist. Dort werden die Tropfen zu Eis. Und es bleiben andere Regentropfen an ihnen hängen und gefrieren auch. So werden die Eiskügelchen schwerer und fallen nach unten. Der Wind trägt die Hagelkörner dann wieder in die Höhe, wie in einem Fahrstuhl. So geht es hoch und runter – und wieder hoch und runter. Dabei wächst das Eiskorn weiter, bis es endgültig zu schwer wird und zu Boden plumpst.

Manchmal können Hagelkörner sogar so dick werden wie ein Hühnerei oder eine Apfelsine. Hagel kann sogar Fensterscheiben und Dachziegel zerschlagen.

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