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04.01.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(dpa) Robert Kleine läuft mit großen Schritten durch den riesigen Dom in der Stadt Köln. Er ist dort ein wichtiger Kirchenmann. Immer wieder muss er nach rechts und nach links ausweichen und eine Kurve um die vielen Besucher machen. Jeden Tag kommen Tausende von ihnen hierher. Sie alle wollen das berühmte Gotteshaus besuchen – und seine Schätze bestaunen. Robert Kleine läuft bis ganz nach vorne zum Altar. Er öffnet an der Seite eine schwere Eisentür mit Schnörkeln. Er geht ein paar Schritte und nimmt dann noch eine dicke, rote Samtschnur ab. Dann steht er endlich vor ihm: dem Schrein der Heiligen Drei Könige.

Ein Schrein ist so etwas wie ein Sarg, und er ist der größte Schatz, den es im Kölner Dom gibt. Denn in ihm sollen die Knochen der Heiligen Drei Könige liegen. Für diesen Schatz begannen die Menschen vor Hunderten Jahren den riesigen Dom zu bauen.

Der Schrein selbst sieht aus wie eine kleine Kirche. Er glitzert und funkelt im Licht der Scheinwerfer. Denn er besteht aus Gold und Silber. Und er ist mit kostbaren Edelsteinen verziert. Rundherum kann man viele kleine Figuren aus Gold erkennen.

Der Schrein steht auf vier hohen Stelzen. Wenn ein Erwachsener unter ihm durchgehen will, muss er sich bücken. Außerdem ist das Kunstwerk von einem dicken Kasten aus Glas umgeben. Dieser soll den Schrein schützen. Vor ein paar Jahren wurde er zum Beispiel mit einem Farbbeutel beworfen.

Schon seit vielen Hundert Jahren pilgern die Menschen in den Kölner Dom. Ob damals oder heute: Sie alle wollen vor dem Schrein beten. Sie hoffen, dadurch näher bei Gott zu sein. Denn glaubt man der Geschichte in der Bibel, dann haben die Heiligen Drei Könige den neugeborenen Jesus Christus gesehen. „Es wären also die Knochen von Menschen, die Jesus wirklich berührt haben“, erklärt Robert Kleine. Das mache die Knochen so besonders.

Doch ob es wirklich die Knochen der Heiligen Drei Könige sind, weiß kein Mensch. „Es könnte sein. Echte Gewissheit haben wir jedoch nicht“, sagt der Kirchenmann. Eines ist aber sicher: In dem Schrein liegen tatsächlich Knochen. Allerdings wohl gleich von mehreren Menschen. Es sollen die Knochen der Heiligen Drei Könige sein – und auch noch von drei anderen Heiligen. Wie alt die Gebeine sind und wo sie genau herkommen, weiß man nicht. Vielen Menschen ist das aber egal. Sie glauben einfach daran.

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