Paulas Nachrichten

„Gib mir mal den Edding“ – ein Filzstift wird 50

16.03.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wir benützen ein Tempo und kleben Papier mit Tesa zusammen. Tempo und Tesa – das sind eigentlich Markennamen. Streng genommen müsste es heißen: Taschentuch und Klebeband.

Doch die Marken sind so bekannt, dass jeder bei uns weiß, was gemeint ist. So ist das auch mit dem Edding. „Darf ich deinen Edding ausleihen?“ Wer das fragt, möchte fast sicher einen wasserfesten Filzstift. Vor 50 Jahren kam der erste Filzmarker auf den deutschen Markt. Das war im Frühjahr 1960. Er hieß „edding No. 1“. Ihren Namen haben die Stifte von dem Geschäftsmann Carl-Wilhelm Edding aus Hamburg. Der arbeitete damals für eine japanische Firma. Und er versuchte nebenbei, allerlei Produkte aus Asien wie Batterien, Seide und Pinsel zu verkaufen. „Eines Tages zog ein japanischer Geschäftsfreund einen handlichen Filzschreiber aus der Tasche“, erinnert sich Edding. Er habe sofort eine Bestellung nach Japan geschickt und einen Satz dieser Stifte angefordert. Gemeinsam mit einem Schulfreund gründete er die Firma „Edding & Co“. Sie hatten ihr erstes Büro in einem Hamburger Kellerraum. „Es ging sehr schnell aufwärts, jeder wollte so ein Ding haben“, erzählt der heute 79-jährige Carl-Wilhelm Edding. Inzwischen arbeiten knapp 600 Mitarbeiter in dem Unternehmen. Mehr als 200 Millionen Marker werden jedes Jahr hergestellt.

Firmenmitgründer Carl-Wilhelm Edding zeigt einen Eddingstift. Vor 50 Jahren kam der erste Filzmarker der Firma „edding“ auf den deutschen Markt. Das war im Frühjahr 1960. Foto: Gambarini

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Paula möchte auch ein Denkmal für sich

Hallo, liebe Kinder,

in dieser Woche hat ja sogar manchmal die Sonne gescheint. Deshalb wollte ich wieder einmal bei meinen Entenkumpels am Neckar vorbeigucken. Besonders gerne gehe ich da runter zur Steinachmündung. Ich bin ganz lustig da runter gewatschelt. Ich habe ein lustiges Liedchen…

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