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Ganz nah dran an den Fußballern: Der Busfahrer bei Schalke 04

23.10.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Um diesen Job beneidet ihn sicher jeder Schalke-Fan: Lars Laser ist Busfahrer beim Fußballverein FC Schalke 04. In seinem königsblauen Bus kutschiert er die Mannschaft zu den Spielen. So ist er ganz nah dran an Klaas-Jan Huntelaar, Julian Draxler und den anderen.

Wer sitzt wo im Mannschaftsbus des FC Schalke 04 Grafik: S. Stein

Wenn der FC Schalke 04 auswärts spielt, muss Lars Laser die Nerven bewahren. Und das nicht nur, weil er großer Schalke-Fan ist. Er hat auch eine wichtige Aufgabe: Der 38-Jährige steuert den Schalker Mannschaftsbus. Sein Job macht ihm viel Spaß. „Es ist schon ein Traum, so nah am Verein zu sein“, sagt der Busfahrer. „Zum Fußball-Profi hat es nicht gereicht und jetzt fahre ich eben den Bus“, erzählt er. Seit neun Jahren lenkt Lars Laser den Schalker Bus nun schon quer durch Deutschland. Dabei hat er Spieler wie Manuel Neuer kennengelernt.

Wenn die Fahrt länger als dreieinhalb Stunden dauert, braust Lars Laser allein mit dem Bus vor. Die Spieler kommen mit dem Flugzeug hinterher. „Dann stehe ich schon am Zielflughafen, wenn die Mannschaft landet“, sagt er. Die Spieler sollen es möglichst bequem haben und sich ganz auf die Spiele konzentrieren können. Deshalb ist der Bus auch mit allem möglichen Schnickschnack ausgestattet. Die blauen Ledersitze sind gemütlich und die Spieler können die Füße hochlegen. An vier Stellen hängen Fernseher. Und es gibt sogar eine kleine Küche mit Backöfen. „Da können wir auf den Rückfahrten von den Spielen das Essen warm machen“, sagt Lars Laser. Je nach Stimmung spielt er Musik. „Meistens aktuelle Hits, die gefallen allen“, sagt er. Manchmal ist es im Bus aber ziemlich still. Und zwar dann, wenn die Schalker verloren haben. Dann diskutieren die Spieler auch nicht herum, sagt Lars Laser: „Die Besprechung ist am nächsten Tag in der Kabine.“ Ihm ist es natürlich lieber, wenn die Mannschaft gewinnt. Auch wenn er die Tore manchmal gar nicht sieht. „In der zweiten Halbzeit muss ich bei Auswärtsspielen schon wieder damit beginnen, alles einzuladen“, sagt er. Damit er direkt losfahren kann, wenn die Spieler frisch geduscht aus der Kabine kommen und nach Hause wollen. Für Lars Laser geht es dann erst richtig los. Er muss den Bus sicher zurück nach Gelsenkirchen steuern. Danach räumt er den Bus aus, tankt ihn wieder voll und fährt ihn durch die Waschstraße. „Ich habe als Busfahrer den längsten Tag“, sagt Lars Laser.

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