Paulas Nachrichten

Ganz besondere Wellen

06.10.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nobelpreis für Physik

Wenn man aus dem Bett geklingelt wird, nervt das. Einem Forscher in den USA dürfte der Anruf aber gerade total egal gewesen sein. Denn da erfuhr er, dass er eine knallermäßig coole Auszeichnung bekommt: einen Nobelpreis in Physik! Den Preis teilt er sich mit zwei anderen Forschern.

Albert Einstein hatte vermutet, dass es im Universum Gravitations-Wellen gibt.

STOCKHOLM (dpa). Die drei Forscher bekommen den Nobelpreis, weil sie ganz klar nachgewiesen haben, dass es im Universum besondere Wellen gibt. Fachleute nennen sie Gravitations-Wellen. Schon der berühmte Physiker Albert Einstein hatte vor langer Zeit gesagt: Es gibt im Weltall Gravitations-Wellen. Aber erst diese drei Forscher machten es möglich, das zu beweisen. Doch was sollen diese Wellen überhaupt sein? Das kannst du dir so vorstellen wie bei einem ins Wasser geworfenen Stein. Es breiten sich kleine Wellen ringsherum aus.

Im Universum kommen die Wellen dagegen von riesengroßen Objekten, die sich bewegen und immer schneller werden. Das können etwa große Sterne und Schwarze Löcher sein. Ein Schwarzes Loch entsteht, wenn ein Stern am Ende seines Lebens in sich zusammenfällt.

Gravitations-Wellen nachweisbar

Gravitations-Wellen sind sehr schwach, wenn sie bei uns auf der Erde ankommen. Man kann sie weder sehen, hören, riechen, schmecken noch fühlen. Doch Forscher tüftelten an Lösungen für den Nachweis und bauten riesengroße Anlagen. Damit klappte es vor zwei Jahren! Nun gibt es dafür den Nobelpreis.

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Kleiner Panda hat jetzt einen Namen

TOKIO (dpa). Noch ist das Panda-Baby klein und tapsig. Kein Wunder, es kam ja auch erst im Juni auf die Welt. Jetzt hat es endlich einen Namen: Shan Shan heißt das Bärchen. Übersetzt bedeutet der Name so viel wie „Süßer Duft“.

Shan Shan lebt in einem Zoo in dem Land Japan in Asien. Der…

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