Paulas Nachrichten

Friedenszeichen, die jeder versteht

07.10.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein Vogel, ein Regenbogen und ein paar Buchstaben – all das sind Zeichen für den Frieden. Viele Menschen auf der ganzen Welt kennen sie. Aber wo kommen diese Zeichen eigentlich her?

– WEISSE TAUBE: Ein altes Zeichen für den Frieden ist die weiße Taube. Sie wird schon in der Bibel erwähnt, dem heiligen Buch der Christen. Und zwar in der Geschichte über Noah. Noah baute der Erzählung zufolge ein riesiges Schiff, die Arche. Denn es gab eine schlimme Flut. Das Land stand unter Wasser. Am Ende der Flut schickte Noah eine weiße Taube von seiner Arche los, steht in der Geschichte. Sie sollte nach trockenem Land Ausschau halten. Und irgendwann kam die Taube mit einem Zweig im Schnabel zurück. Da wusste Noah, dass Land in der Nähe war. Deshalb ist die weiße Taube ein Zeichen für Hoffnung, ein neues Leben, Liebe und Frieden.

Aber so richtig berühmt machte die weiße Taube später der Maler Pablo Picasso. Vor mehr als 60 Jahren zeichnete er für eine Friedens-Konferenz das Bild „Die Taube“. Dadurch wurde die weiße Taube weltweit zum Friedenszeichen.

– REGENBOGENFAHNE: Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Violett – das sind die Farben des Regenbogens. Eine Fahne mit den Regenbogen-Farben als Zeichen für den Frieden stammt von einem Mann aus Italien. Er entwarf sie für einen Friedensmarsch. Allerdings sind die Farben in umgekehrter Reihenfolge als im Regenbogen angeordnet. Manchmal steht auch das italienische Wort „Pace“ drauf. Das heißt Frieden.

– CND-SYMBOL: Ein sehr bekanntes Friedenszeichen ist das CND-Zeichen. Es besteht aus den Anfangsbuchstaben einer Friedensbewegung aus Großbritannien. Sie kämpft für eine Welt ohne gefährliche Atomwaffen. C steht für campaign. Das heißt übersetzt Aktion, Kampagne oder Einsatz. N steht für nuclear und D für disarmament. Zusammen heißt das so viel wie „Aktion für nukleare Abrüstung“.

Das CND-Zeichen sieht aber gar nicht nach den Buchstaben aus: Es besteht aus einem Kreis mit einem geraden Strich in der Mitte. Unten sind dann noch zwei schräge Striche. Das liegt daran, dass die Buchstaben aus einem speziellen Alphabet kommen. Aus einer Art Zeichensprache mit Flaggen, dem Winker-Alphabet. Damit verständigten sich vor allem früher zum Beispiel Kriegsschiffe auf dem Meer. Ausgedacht hat sich das CND-Zeichen ein Mann aus Großbritannien.

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