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Fremde Organe können Leben retten Heute ist Tag der Organspende

06.06.2015, Von Alexandra Stober — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wenn ein Organ nicht richtig funktioniert, kann das für einen Menschen lebensbedrohlich sein. Dann braucht er ein neues.

Ein Blick auf Herz, Lunge, Leber und Nieren, mit kurzer Beschreibung.

AACHEN (dpa). Wasser, überall Wasser! Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so wirkt: Der allergrößte Teil des menschlichen Körpers besteht aus Wasser. Allerdings ist es nicht egal, wo sich wie viel und welche Art von Flüssigkeit befindet.

Das zu regeln ist eine Aufgabe unserer Nieren. Außerdem reinigen die Organe Teile unseres Blutes. Unsere beiden Nieren sind etwas kleiner als eine Frauen-Hand und ungefähr geformt wie eine dicke Bohne.

Bei manchen Menschen funktionieren die Nieren aber nicht richtig. Die Leute haben zum Beispiel eine Krankheit, die die Organe beschädigt. Für ihren Körper ist das ziemlich gefährlich. Zum Glück gibt es die Möglichkeit, eine neue Niere zu bekommen.

Wie das geht, weiß Ulf Neumann aus der Stadt Aachen. Er ist Arzt und Experte dafür, Nieren zu transplantieren. So nennt man es, wenn man einem Menschen ein Organ eines anderen Menschen einsetzt.

Normalerweise hat jeder Mensch zwei Nieren. Das Gute ist: Man kann auch mit nur einer gesunden Niere leben. Deshalb kann ein Mensch einem anderen eine Niere spenden.

Am besten ist es, wenn der Spender mit dem Empfänger verwandt ist. So ist es am wahrscheinlichsten, dass der Körper und die neue Niere zusammenpassen.

Doch nicht immer steht ein verwandter Spender bereit. Die meisten Patienten bekommen in Deutschland ein Organ eines fremden Menschen. Dieser muss dafür festgelegt haben: Ich spende meine Organe nach meinem Tod.

Wer welches Organ bekommt, entscheidet ein Verein von Experten. Die Fachleute prüfen etwa, zu welchem Menschen ein Organ am besten passt. Ist eine passende Niere für einen Patienten gefunden, wird sofort telefoniert.

In Aachen klingelt in solchen Fällen auch das Telefon in der Klinik von Ulf Neumann. „Die Niere muss so schnell wie möglich hergebracht werden“, erklärt der Arzt. Für den Transport werde sie mit einem Mittel umgeben, das dem Blut einigermaßen ähnelt. Außerdem kommt die Niere in eine besondere Kühlbox, damit sie später noch funktioniert.

Ist die Niere angekommen, kann die Operation beginnen. Ein Team von Experten pflanzt dem Empfänger das Organ ein. Die Operation dauert etwa zwei Stunden. Der Fachmann sagt: „Für den Menschen, der die neue Niere bekommt, ist das fantastisch. Wenn alles glattläuft, kann er von da an wieder ein normales Leben führen.“

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