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Floh hüpf – Winzlinge lieben Blut von Tieren

12.11.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hast du schon mal einen Hund gesehen, der sich wie wild mit der Pfote kratzt? Vielleicht haben sich Flöhe in seinem Fell versteckt. Diese kleinen Insekten machen es sich gerne bei Tieren gemütlich und beißen. Und das juckt grässlich . . .

Sie sind kleine Plagegeister. Und ihr Biss kann fürchterlich jucken, noch mehr als ein Mückenstich. Die Rede ist von Flöhen. Diese Insekten werden meist nur wenige Millimeter groß – etwa wie ein Stecknadel-Kopf. Es soll über tausend verschiedene Arten geben. „Flöhe ernähren sich von Blut“, sagt Experte Julian Heiermann vom Naturschutzbund Nabu.

Menschen haben in Deutschland heutzutage kaum noch solche Plagegeister. „Tierflöhe können auf den Menschen überspringen und ihn beißen“, sagt Julian Heiermann. „Aber dann haben sie sich verirrt. Sie wären lieber bei ihrem eigentlichen Wirtstier.“

Das können verschiedene Tiere sein. Manche Flöhe leben zum Beispiel auf Hunden, andere auf Katzen und wieder andere auf Ratten, Igeln oder auf bestimmten Vögeln wie zum Beispiel Hühnern. Die Flöhe verstecken sich im Fell, zwischen den Stacheln oder im Gefieder. Und machen es sich auch in deren Behausungen gemütlich. Zum Beispiel in Vogel-Nestern oder in Körbchen von Katzen und Hunden.

Fast jeder Hund bringt irgendwann mal Flöhe nach Hause. „Dann muss man ihn gut kämmen und vielleicht in der Apotheke ein Flohmittel kaufen“, sagt Julian Heiermann. Aber ihr müsst nicht nur den Hund sauber machen, sondern auch sein Körbchen, seine Decke oder seine Hütte. Denn alle Flöhe sollen verschwinden! Ansonsten könnten sie auf Teppichen und Polstern auf die nächste Blutmahlzeit lauern. Blut brauchen vor allem die Floh-Weibchen, damit sie Eier legen können. Wie andere Insekten durchlaufen Flöhe verschiedene Stadien: Aus den Eiern schlüpfen Larven. „Die ernähren sich noch nicht von Blut und leben in der Behausung der Tiere“, sagt Julian Heiermann. „Dort knabbern sie an Pflanzenresten, Hautschuppen oder Fell.“ Aus der Larve wird eine Puppe – und daraus schlüpft schließlich der Floh. In der Natur haben Flöhe kaum Feinde. „Sie sind zu klein, um von Spinnen, Fledermäusen oder Vögeln gefressen zu werden“, sagt Julian Heiermann. Aber Schlupfwespen legen ihre Eier zwischen die Floh-Eier oder Floh-Larven. Und die Larven der Schlupfwespen fressen dann den Nachwuchs der Flöhe.

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