Paulas Nachrichten

Filmmusik hilft beim Gruseln und beim Träumen

21.09.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein Film ohne Musik – das wäre langweilig. Denn die Klänge helfen, dass man besser mit den Schauspielern oder Figuren empfindet. Zum Beispiel Gefühle wie Freude, Angst oder Liebe. Deshalb gibt es Musiker, die zu einem Film die passende Musik machen.

Filmkomponist Enjott Schneider in seinem Tonstudio Foto: Matthias Vietmaier

Hast du dich im Kino schon mal gegruselt? Dann war bestimmt nicht nur die Geschichte unheimlich. Auch die Musik im Film hört sich bei Gefahr meist bedrohlich an: Geigen fiedeln, Pauken donnern und vielleicht dröhnen Trompeten. Immer schneller, immer lauter – bis die Gefahr vorüber ist. Danach wird es wieder ruhiger: Vielleicht ist schöne Klaviermusik zu hören. Oder es ertönen sanfte Geigenklänge. Die Musik muss jedenfalls stimmen, damit die Zuschauer an der richtigen Stelle lachen, weinen, sich freuen oder vor Angst zittern.

Damit das gut klappt, komponieren Musiker die passende Musik zum Film. Einer von ihnen ist Steff Hummel aus München. Zum Komponieren geht er in einen besonderen Raum, sein Studio. Dort gibt es viele technische Geräte. Das wichtigste ist das Keyboard, eine Art elektronisches Klavier. Wenn Steff Hummel darauf spielt, kann er die Musik gleich aufnehmen. Im Computer mischt er noch viele andere Instrumente und Geräusche dazu, zum Beispiel Geigentöne oder Trommeln.

Doch zuerst heißt es: den Film gucken. „Ich sitze im Studio, es läuft der Film und dazu komponiere ich die Musik“, beschreibt er seine Arbeit. Später setzt er die Bilder und die Töne zusammen. „Damit man auch sieht: Passt das zu der Szene oder nicht?“, erklärt er. Dann wird diskutiert: Wichtige Leute wie der Regisseur hören sich an, was der Komponist sich ausgedacht hat. Oft wollen sie, dass der Musiker einige Stellen ändert. Der Komponist Enjott Schneider aus München weiß, dass das manchmal lange dauert. Er hat Musik zu sehr vielen Filmen geschrieben, zum Beispiel für Bibi Blocksberg. „Wenn die Musik allen gefällt, dann gibt es grünes Licht“, sagt er. Danach wird es richtig spannend: „Dann hole ich mir richtige Musiker, zum Beispiel einen echten Gitarristen oder einen echten Cellisten“, erzählt Enjott Schneider. Gemeinsam nehmen sie dann die Musik auf, die man später im Film hört.

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