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Figuren, Loopings, Tricks: Paul spielt Jo-Jo wie ein Profi

25.10.2014, Von Lisa Krassuski — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Egal ob im Garten, vor dem Fernseher oder auf dem Weg zur Schule: Wenn Paul Zeit hat, spielt er mit seinem Jo-Jo. Der 14-Jährige kann damit wilde Tricks, knifflige Figuren und schnelle Loopings machen.

Mit dem Jo-Jo kann man ganz tolle Tricks machen. Hier zeigen wir, wie der „Sleeper“ und „Walk the dog“ funktioniert. Grafik: S. Stein

LEOPOLDSHÖHE. Paul steht im Garten vor seinem Haus. Konzentriert schaut er auf seine Hände. Darin hält er ein Jo-Jo, das wild durch die Luft hüpft. Erst schleudert er das Spielgerät in mehreren Loopings um sich herum. Dann schnappt er sich mit schnellen Handbewegungen die neongelbe Jo-Jo-Schnur und formt damit die Umrisse des berühmten Eiffelturms in Paris.

Paul wohnt in Leopoldshöhe. Das ist ein Ort in Nordrhein-Westfalen. Jo-Jo spielen ist sein größtes Hobby. „Ich spiele draußen oder drinnen, zum Beispiel wenn ich Musik höre oder Fernsehen gucke“, erzählt der 14-Jährige. Seine Mutter sagt: „Wer Paul kennt, kennt ihn mit Jo-Jo.“

Ein Jo-Jo besteht aus zwei scheibenförmigen Teilen aus Holz, Plastik oder Metall. Die Teile sind mit einem Steg miteinander verbunden. Um den Steg ist eine Schnur gewickelt. Bei ganz einfachen Jo-Jos surren die Scheiben die Schnur erst hinunter und dann wieder hinauf. Moderne Jo-Jos haben dazu noch einen Freilauf: Sie können sich eine Weile am Ende der Schnur weiterdrehen.

Paul spielt nur mit solchen Freilauf-Jo-Jos. Er kann damit die verrücktesten Tricks machen: Er lässt das Jo-Jo zum Beispiel auf die Schnur hüpfen oder wirbelt es durch die Luft. Oder er nimmt die Jo-Jo-Schnur und formt daraus verschiedene Figuren. Gelernt hat er die Tricks mithilfe von Übungsheften, Videos im Internet und Jo-Jo-DVDs.

„Ich habe irgendwann mal von meiner Mutter ein einfaches Jo-Jo zu Weihnachten geschenkt bekommen“, erzählt der 14-Jährige. Kurz darauf kaufte er ein Jo-Jo mit Freilauf. Danach packte ihn das Jo-Jo-Fieber so richtig.

Mittlerweile hat Paul 20 Jo-Jos. Viele davon bekam er geschenkt. Einige kaufte er sich selbst und gewann ein paar bei Wettbewerben. Der erste Wettkampf, an dem Paul teilnahm, war im Jahr 2012. Damals trat er in der Fortgeschrittenen-Klasse an.

„In dieser Klasse gibt es zwei Runden“, erklärt Paul. „In der ersten Runde bekommt man Tricks vorgegeben und hat dann nur eine bestimmte Anzahl an Versuchen, um sie zu schaffen. Wenn man das gemeistert hat, kommt man in die zweite Runde und kann dort eine eigene Kür mit Musik zeigen.“ Die Musik sollte einem selbst und dem Publikum gefallen.

„Bei den Wettbewerben habe ich viele andere Jo-Jo-Spieler kennengelernt“, erzählt der 14-Jährige. Dass er nette Leute trifft und sich mit ihnen messen kann, gefällt Paul besonders gut am JoJo-Spielen. „Außerdem finde ich toll, dass man sich voll und ganz auf eine Sache konzentriert.“

Wer selbst Jo-Jo-Spielen lernen möchte, braucht ein bisschen Ehrgeiz und Geduld. „Die Fingerfertigkeit kommt mit der Zeit von alleine“, sagt Paul. Doch das Allerwichtigste sei: „Es muss einem Spaß machen!“

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