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Elstern: Rabenvögel mit schlechtem Ruf

28.09.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Sie sind ziemlich groß und schwarz-weiß: die Elstern. Viele Geschichten ranken sich um sie. Und Experten sagen, sie sind nicht so beliebt wie andere Vögel. Zu Unrecht, findet ein Fachmann.

Hast du schon einmal im Park einen recht großen schwarz-weißen Vogel gesehen, der eher komische Laute macht? Das könnte eine Elster gewesen sein. „Elstern sind nicht so beliebt wie andere Vögel, sie haben einen eher schlechten Ruf“, sagt ein Fachmann. Das liegt an einer Reihe von Dingen, für die die Vögel bekannt sind.

Elstern sind zum Beispiel Allesfresser. Das heißt, auf ihrem Speiseplan stehen Insekten, Spinnen und Früchte. Aber sie verspeisen auch junge Vögel anderer Arten oder tote Tiere, Aas genannt. „Viele Menschen finden es nicht besonders sympathisch, wenn sich Tiere auf den Nachwuchs anderer stürzen – dabei gehört das in der Natur dazu. Jedes Tier hat eben natürliche Feinde“, sagt der Vogelexperte.

Es komme häufiger vor, dass Vogelfreunde bei ihm anrufen. Sie beschweren sich dann, dass Elstern im Garten die Amseln verjagen. Aber Elstern werden auch verjagt, beispielsweise von anderen Rabenvögeln oder Habichten. Ein Habicht ist ein Greifvogel.

Dabei lohnt es sich, Elstern näher zu betrachten. „Schaut man genauer hin, sieht man, dass das schwarze Gefieder im Licht grün, lila oder blau-metallisch schimmert, das sieht herrlich aus“, meint der Fachmann. Außerdem sollen Elstern schlau sein. Experten glauben, dass sie sich im Spiegel erkennen. Eine Katze kann das zum Beispiel nicht.

Eine Elster auf einer Wiese Foto: Sören Stache

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