Paulas Nachrichten

Eingerollte Blätter und kleine Kartoffeln

04.08.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dürre und Hitze machen den Pflanzen auf den Feldern zu schaffen

Ist es heiß, muss man mehr trinken. Das gilt nicht nur für Menschen, sondern auch für Pflanzen. Und was, wenn sie mit ihren Wurzeln nicht an genug Wasser kommen? Dann haben sie zum Beispiel keine Energie, um große Körner und Knollen zu bilden.

Brandenburg, Worin: Brandenburgs Landwirte haben sich nach der wochenlangen Hitze und der andauernden Trockenheit erste Überblicke über Ernteschäden verschafft. Stellenweise liegt der Ertrag bei nur noch 50 Prozent eines normalen Jahres. Ein Bauer zeigt zweimal Weizen: Bei einem sind die Körner wegen der Trockenheit viel zu klein. Foto: Patrick Pleul

An manchen Sträuchern hängen die Blätter gerade schlapp herab. Das Gras auf der Wiese ist oft gelb. Weil es in großen Teilen von Deutschland so lange nicht geregnet hat, geht es vielen Pflanzen in den Gärten und Parks nicht gut.

Schleswig-Holstein, Aukrug-Homfeld: Die Landwirte Steffen Haak (links) und Harder Ratjen begutachten ein Feld mit vertrocknetem Winterroggen. Das Getreide ist völlig trocken! (Luftaufnahme mit einer Drohne) Foto: Carsten Rehder

Auch auf den Feldern der Bauern hinterlässt die Trockenheit ihre Spuren. Im Boden entstehen oft große Risse. Und die Ackerpflanzen kommen mit ihren Wurzeln nicht an genug Wasser.

Getreide

Nordrhein-Westfalen, Rheinberg: Ein Landwirt hat Kartoffeln auf einem Acker im niederrheinischen Rheinberg aus der Erde geholt. Trotz zusätzlicher Bewässerung sind es weniger und kleinere Kartoffeln als die Jahre zuvor. Foto: Roland Weihrauch

Getreide kann dann zum Beispiel nicht richtig wachsen. Die Körner von Weizen oder Roggen bleiben klein. „Sie eignen sich oft nicht einmal dazu, Lebensmittel herzustellen“, sagt ein Experte. Stattdessen können sie an Vieh verfüttert werden.

Zuckerrüben, Kartoffeln und Mais

Im staubtrockenen Boden wachsen auch Zuckerrüben und Kartoffeln nicht gut. „Die Zuckerrüben gehen dann in eine Wachstumsstarre. Wir sagen: Sie schlafen“, meint der Experte. Bleiben die Kartoffeln klein, könnten auch die Pommes kürzer ausfallen. Und der Mais? Auch diese Pflanze schützt sich gerade an vielen Orten, etwa indem sie die Blätter einrollt.

Bewässerung ist teuer

Einige Bauern versuchen, ihren Pflanzen mit Bewässerung zu helfen. Aber das geht nicht immer. Denn so viel Wasser ist teuer. Und nicht immer ist es erlaubt, etwa weil es nicht genügend Grundwasser gibt. Am Mittwoch sprachen auch Politiker in Berlin über die Dürre.

Süßkartoffeln und Melonen

Wissenschaftler gehen davon aus, dass wir in Zukunft häufiger warme und trockene Sommer bekommen. Einige Bauern steigen deshalb auf andere Pflanzen um, die besser mit Trockenheit umgehen können: etwa Süßkartoffeln und Melonen. Ein Bauer setzt auf Aprikosen und Nektarinen. Er sagt: „Die Sonne reicht aus, damit die Früchte reif werden.“

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Paula hat ein Rätsel für die Kinder

Hallo, liebe Kinder,

am Montag in dieser Woche bin ich zum Andreas in die Redaktion gewatschelt. Ich hatte nämlich etwas Interessantes in der Zeitung gelesen. Das war ein Rätsel. Und Rätsel mache ich sehr, sehr gerne. Ihr auch, liebe Kinder?

Der Andreas hat mich begrüßt. Und ich habe…

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