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Ein Weihnachtsmarkt macht eine Menge Arbeit

13.12.2014, Von Rebecca Krizak, dpa — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Christkindlesmarkt in Nürnberg ist berühmt. Viele Menschen aus der ganzen Welt kommen, um ihm einen Besuch abzustatten. Sebastian Buhl kümmert sich darum, dass alles klappt und schön aussieht.

Blick auf den Nürnberger Christkindlesmarkt in Nürnberg (Bayern). Der Christkindlesmarkt ist einer von vielen Weihnachtsmärkten in Deutschland. Er ist sehr bekannt, weil er schon Hunderte Jahre alt ist.

NÜRNBERG. Sebastian Buhl hat vielleicht den besten Arbeitsplatz der Welt: Dort wo er arbeitet, riecht es nach gebrannten Mandeln und Früchtepunsch. Und er hat immer ein paar schöne Weihnachtslieder im Ohr. Sebastian Buhl arbeitet auf dem Christkindlesmarkt in Nürnberg. Die Stadt liegt im Bundesland Bayern. Dort sorgt er dafür, dass alles glattläuft und die Besucher sich wohlfühlen. Der Nürnberger Christkindlesmarkt ist einer von vielen Weihnachtsmärkten in Deutschland. Er ist sehr bekannt, weil er schon Hunderte Jahre alt ist. Weil er so berühmt ist, kommen jedes Jahr viele Menschen aus der ganzen Welt in die Stadt. Deshalb soll alles besonders schön aussehen. Wie das geht, weiß Sebastian Buhl.

Schon im Februar – also zehn Monate, bevor der Markt aufmacht – entscheiden er und seine Kollegen, wer etwas auf dem Markt verkaufen darf. „Es wollen so viele Menschen einen Stand haben, dass es gar nicht genug Platz für alle gibt“, erzählt Sebastian Buhl.

Im November bauen dann Schreiner die Holzbuden auf, wo die Händler ihre Sachen verkaufen können. „Das ist ganz schön viel Arbeit“, sagt Sebastian Buhl. Alle Buden bekommen ein Dach, das mit rot-weißen Streifen verziert ist. Die Händler schmücken ihren Stand außerdem mit Girlanden aus echter Tanne.

Wenn der Markt eröffnet ist, geht Sebastian Buhl häufig an den Ständen entlang. Es gibt Stände, die Weihnachtsschmuck verkaufen oder Holzspielzeug. Und es gibt Stände, die bekannte Nürnberger Leckereien anbieten: die kleinen Rostbratwürste zum Beispiel oder süße Lebkuchen. „Ich spreche dann mit den Standbesitzern und frage nach, ob alles gut ist“, sagt Sebastian Buhl. „Ich sammle dann schon Ideen für das nächste Jahr.“

Manchmal geht er auch bei der Postkutsche vorbei. Zwei Pferde kutschieren die Besucher nämlich zur Weihnachtszeit durch die Stadt. Sebastian Buhl erzählt: „Einmal kam ganz viel Schnee von einem Dach herunter und fiel direkt auf die Pferde – aber die sind ganz cool geblieben. Es hat sie kaum gestört.“

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