Paulas Nachrichten

Ein Supermarkt für Leute mit wenig Geld

25.02.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wenn das Geld nicht für den Einkauf in einem richtigen Supermarkt reicht, können ärmere Menschen zu sogenannten Tafeln kommen. Die gibt es in vielen Städten in Deutschland. Die Tafeln sammeln Lebensmittel, die noch gut, aber übrig sind. Das sind zum Beispiel Lebensmittel, die in normalen Supermärkten nicht mehr verkauft werden, etwa weil die Verpackung nicht mehr schön aussieht. Vieles davon würde sonst auf dem Müll landen. „Wir bewahren gute, gesunde Sachen vor der Vernichtung und geben sie an Menschen weiter, die sie dringend benötigen“, sagt Volker Geißler, der an einer Tafel in Dortmund in Nordrhein-Westfalen arbeitet. Manchmal bringen auch Bürger oder Unternehmen Spenden vorbei. In Dortmund können ärmere Leute dann zum Beispiel einmal in der Woche bei der Tafel vorbeikommen und sich mitnehmen, was sie brauchen – Brot, Obst, Butter oder andere Sachen. Bei den Tafeln müssen die Menschen dann dafür nichts oder nur sehr wenig bezahlen. „Bei uns zahlt man zwei Euro für einen Korb voll“, sagt Volker Geißler.

Das funktioniert nur, weil viele Menschen freiwillig und ohne Bezahlung bei den Tafeln helfen. Hinter dem Begriff Tafel steckt übrigens ein schöner Gedanke: Der Tisch soll auch für ärmere Menschen gedeckt sein. Zu einem gedeckten Tisch, an dem Menschen zusammensitzen und essen, kann man nämlich auch Tafel sagen.

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