Paulas Nachrichten

Ein Schaf als Mähmaschine

16.08.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

BERLIN (dpa). Wenn du nächstes Mal Schafe siehst, guck doch mal, ob du ein Rhönschaf entdeckst. Diese Tiere erkennst du an ihrem schwarzen Kopf. Hörner haben sie nicht. Hinter den Ohren beginnt die weiße Wolle. Ihr Körper ist lang und kräftig.

Rhönschafe sind sehr selten. Sie wären sogar beinahe ausgestorben. Schäfer züchteten zum Beispiel lieber andere Schaf-Rassen, die mehr Fleisch liefern oder feinere Wolle haben. Inzwischen achten aber einige Menschen darauf, dass alte Rassen wie das Rhönschaf nicht für immer verschwinden.

Besonders nützlich sind Rhönschafe in hügeligen Gegenden, wo sie große Obst-wiesen und Weiden abgrasen können. Ohne die fressenden Schafe würden dort immer mehr Büsche wachsen. Die Tiere halten feucht-kaltes Wetter gut aus. Und sie meckern nicht, wenn sie weit laufen müssen. Zickig ist das Rhönschaf also nicht.

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