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Ein Licht in der dunklen Jahreszeit

11.11.2017, Von Antje Müller — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Martin bringt Gutes, Laternen und Weckmänner

Laterne laufen, Weckmänner futtern, Gänsebraten essen. Rund um den Martinstag gibt es viele Bräuche. Sie alle erinnern an einen Mann, der vor langer Zeit gelebt hat.

Der Legende nach teilte Sankt Martin seinen Mantel mit einem armen Mann. Foto: Felix Kästle

Ein Licht in der Dunkelheit! Jetzt im Herbst ist das besonders schön. Heute wird es an vielen Orten in Deutschland Lichter in der Dunkelheit geben. Denn es ist Martinstag. Er wird oft mit Laternen-Umzügen gefeiert. Dieser Tag soll uns auch daran erinnern, gut zu anderen Menschen zu sein. So wie es der heilige Martin war.

Was hat Martin denn gemacht?

Martin lebte vor langer Zeit. Die wohl berühmteste Geschichte über ihn erzählt von seiner Begegnung mit einem frierenden Bettler. Damals teilte Martin einfach seinen Mantel mit dem Schwert. Die eine Hälfte gab er dem Bettler, damit der nicht mehr frieren musste. Die andere behielt er für sich.

Wie feiern wir den Tag?

Unter anderem mit Laternenumzügen. Man nennt sie auch Martinsumzüge. Vielleicht hast du dir schon eine Laterne gebastelt? In die Laterne kommt eine Kerze oder ein elektrisches Licht. Damit geht man dann spazieren und erleuchtet die Dunkelheit. Manchmal verkleidet sich dafür auch jemand als Sankt Martin mit dem Mantel. Er reitet dann auch auf einem Pferd.

Essen wir auch etwas Besonderes?

Manche Leute bereiten am Martinstag eine Gans zu: die Martinsgans. Oft gibt es dazu Klöße und Rotkohl.

Viele backen auch ein Männchen aus Hefeteig. Es schmeckt süß und hat verschiedene Namen. Man nennt es je nach Gegend Weckmann, Martinsweck oder Stutenkerl.

Was hat Sankt Martin mit den Gänsen zu tun?

Eigentlich wurden die Gänse früher vor allem im Herbst gegessen, weil es dann auf der Weide kein Futter mehr für sie gab. Extra Futter für sie zu kaufen wäre zu teuer gewesen.

Aber es gibt auch eine Gänse-Geschichte mit dem heiligen Martin: Die Menschen wollten ihm damals eine wichtige Aufgabe in der Kirche übergeben. Martin wollte das aber nicht so gern. Lieber lebte er allein für sich und betete viel. Also versteckte er sich vor den Leuten im Stall. Aber die Gänse verrieten mit ihrem Geschnatter sein Versteck. So übernahm Martin die Aufgabe als Bischof dann doch und die Gänse müssen ihr Geschnatter bis heute büßen.

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