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Ein Brett, zwei Rollen – und losschlingern

30.03.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Slalom fahren, über Bordsteine springen und sich in Windeseile einmal um sich selbst drehen: Benjamin Schrader düst mit einem schmalen Brett unter den Füßen durch die Gegend. Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein Skateboard – also ein Brett mit vier Rollen, auf das man sich draufstellt und Kunststücke macht.

Aber das ist es gar nicht. Es ist ein Streetsurfing-Board (gesprochen: Sstrietsörfing-Bord). Das heißt so viel wie: ein Brett, um über Straßen zu surfen. Das Brett nennt man auch Waveboard (gesprochen: Uäifbord). Es hat nur zwei schmale Rollen, die sind so ähnlich wie die von Inlineskates. Das Waveboard setzt sich aus zwei Platten zusammen – diese sind in der Mitte verbunden. „Dadurch ist das Brett nicht ganz so fest“, erklärt Benjamin Schrader. Daran muss man sich erst gewöhnen. „Dann macht es aber richtig viel Spaß“, sagt der 24-Jährige aus Bad Sassendorf in Nordrhein-Westfalen. „Schließlich kann man damit dann auch lustige Tricks machen.“

Dass das Brett in zwei Platten geteilt ist, hat noch einen anderen Vorteil, erklärt eine Fachfrau: „Die beiden Standplatten sind durch eine spezielle Stange miteinander verbunden.“ Diese Stange ist so gebaut, dass das Brett nicht einfach wie ein Skateboard ruhig und geradlinig fährt. „Durch dieses Verbindungsstück fährt das Brett in Wellenbewegungen.“ Wenn man also draufsteht, schlingert es immer ein bisschen hin und her.

Was daran gut sein soll? „Dadurch, dass das Brett sich immer weiterbewegt, muss man sich nicht wie beim Skateboard immer wieder mit einem Fuß abstoßen und neu Schwung holen“, sagt die Expertin. Man muss sich nur einmal mit einem Fuß abstoßen. „Das Brett fährt dann beinahe von alleine weiter.“

Benjamin Schrader mit seinem Streetsurfing-Board Foto: Sebastian Nonhoff

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