Paulas Nachrichten

Echte Porträts sind genauer

31.12.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Brigitte Klage hat schon als Kind gern und viel gezeichnet

Schon als Kind hat Brigitte Klage viel gezeichnet. Auch heute noch greift die 59-Jährige in ihrer Freizeit oft zu Stift und Zeichenblock. Dann entstehen zum Beispiel Porträts von ihren Enkeln.

Diese Zeichnungen sind viel genauer als die Phantombilder, die sie beruflich macht. Das liegt vor allem daran, dass Brigitte Klage für die Kinderzeichnungen Fotos als Vorlage benutzt. Dann kann sie genau nachzeichnen, was sie mit eigenen Augen sieht.

Bei den Phantombildern zeichnet sie dagegen das, was jemand anderes ihr beschreibt. Sie hat den Täter schließlich nicht selbst gesehen. Wer Zeichnerin oder Zeichner für Täterbilder werden möchte, muss nicht nur gut zeichnen können. Er sollte auch einen guten Draht zu Menschen haben. Eine spezielle Ausbildung gibt es für diesen Beruf nicht. Brigitte Klage wurde durch Zufall eine Phantombildzeichnerin.

Bei der Polizei fing sie vor fast 40 Jahren als Sekretärin an. Dort wurde bald jemand gesucht, der den alten Phantombild-Zeichner ersetzen sollte. Brigitte Klages Chef wusste, dass sie gern und sehr gut zeichnet. Deshalb bat er sie damals, es einfach mal zu versuchen. Sie sollte das Gesicht eines gesuchten Mannes auf Papier bringen. Der Täter wurde tatsächlich geschnappt. Also bekam Brigitte Klage die Chance, ihren Beruf zu wechseln. Seither hat sie mehrere Tausend Phantombilder gezeichnet. (dpa)

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Ein Schaf als Mähmaschine

BERLIN (dpa). Wenn du nächstes Mal Schafe siehst, guck doch mal, ob du ein Rhönschaf entdeckst. Diese Tiere erkennst du an ihrem schwarzen Kopf. Hörner haben sie nicht. Hinter den Ohren beginnt die weiße Wolle. Ihr Körper ist lang und kräftig.

Rhönschafe sind sehr selten. Sie wären sogar…

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